Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

Michael Signer – Amerikanische jüdische Theologie nach Auschwitz

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Der Holocaust als Bruch und Gelegenheit zur Erneuerung

Wir haben gesehen, wie sowohl Arthur Cohen als auch Richard Rubenstein den Holocaust als einschneidende Unterbrechung der rabbinischen und biblischen Tradition beschreiben. Beide bestehen darauf, dass der Bruch dem jüdischen Erleben zugrunde liegt. Beide versuchen, den Abgrund zu überbrücken und neue Wege des Denkens zu weisen.

Hier werden wir uns auf drei Denker konzentrieren (oder einen Schriftsteller und zwei Denker), die die Elemente der Unterbrechung im Holocaust anerkennen, jedoch die neuen Möglichkeiten für das jüdische Volk und die Menschheit nach Auschwitz betonen.

Elie Wiesel ist kein Philosoph, sondern ein Romanschriftsteller. Er wurde in Sighet in Ungarn in eine chassidische Familie hineingeboren. Der chassidische Richtung des Judentums benutzt seit seinen Anfängen im 18. Jahrhundert die Erzählung oder Geschichten, um moralische oder theologische Belehrungen weiterzugeben. Wiesel benutzt sein Talent als Autor sehr geschickt – seine Schriften über den Holocaust waren in der öffentlichen Theologie der amerikanischen jüdischen Gemeinde sehr einflussreich. Tatsächlich haben Wiesels Romane vielen Juden meiner Generation die Augen für die Grausamkeiten des Holocausts und seine Lehren geöffnet. Es wäre keine Übertreibung zu behaupten, dass von Wiesel mehr Juden in Amerika von Auschwitz und seinen Lehren erfahren haben als von irgendeinem anderen Autor, der in diesem Essay besprochen wird (mit der möglichen Ausnahme von Emil Fackenheim).

Wiesels früheste Romane beschreiben die Erfahrungen eines jungen Mannes, der aus seinem Dorf geholt und nach Auschwitz transportiert wird und den Todesmarsch am Ende des Krieges überlebt. Sie erlauben den Einblick in die Welt eines Kindes, für das Gott eine liebende, es umgebende Präsenz war. Diese Liebe wurde durch einen schnellen Transport nach Auschwitz beseitigt. Dort war es auch, dass der Junge Zeuge wurde, wie ein Kind gehängt wurde. In diesem Moment verlor er seinen Glauben an Gott und seine Fähigkeit, an die Tradition seiner Vorfahren zu glauben. Am Ende von Night, seinem ersten Roman, haben wir einen Jungen vor uns, der mehr tot als lebendig ist.

Die anderen zwei frühen Romane gestatten einen weiteren Einblick in die Wiedereingliederung des Jungen in die Gesellschaft und die Wiederherstellung seines Glaubens an Gott. Wiesels junger Protagonist macht eine Reise vom Dunkel ins Licht – vom Abgrund der Verzweiflung zur Wiedererlangung des Glaubens. Sein Roman The Gates of the Forest konzentriert sich auf das Problem der Wahlmöglichkeiten, mit denen sich die Juden während des Krieges konfrontiert sahen. In einer Reihe von Dialogen zwischen einem jungen Mann und einem chassidischen Rabbi werden dem Leser die Möglichkeiten geistigen Widerstandes aufgezeigt.
Ich kann Ihnen selbst sagen, dass die Worte des Dialoges mich verfolgen, seit ich sie als Betreuer in einem jüdischen Sommerlager im Jahre 1967 gelesen habe. Der Rabbi fragt: „Wie können wir wissen, dass nicht auch in einem Lied Widerstand liegt? Oder in einem Gebet?“. Die Erfahrung eines quälenden Gefühls der Unzulänglichkeit und Ohnmacht, die viele junge Juden machten, wenn sie Erzählungen über die Todeslager und die Tötungsgruppen fanden etwas Heilung in den Romanen Elie Wiesels. Wir werden auch sehen, dass Irving Greenberg und Emil Fackenheim – die verbleibenden zwei Autoren – beide die literarische Bildersprache und die Erzählungen Wiesels in ihren akademischeren theologischen Überlegungen nutzen.

Irving Greenberg hielt eine Rede bei dem ersten großen Symposium zum Holocaust, das im Juni 1974 in der Kathedrale des Hl. Johannes in Amerika stattfand. Greenbergs Essay trug den Titel Cloud of Smoke, Pillar of Fire: Judaism, Christianity, and Modernity after the Holocaust4. Greenberg, ein orthodoxer Rabbi mit einem Doktor in analytischer Philosophie bot einen Rahmen, der sich als sehr wichtig für alle folgenden Diskussionen in Amerika über die Schoah erwies.

Greenberg erklärt, dass Auschwitz ein Ausgangspunkt für Juden und Christen war. Weder die Religion noch der Bund blieben von den Folgen von Auschwitz verschont. Keiner überlebt die Schoah ohne Wunden. Keine Gruppe ist noch dieselbe wie vorher. Viel wichtiger ist, wie Greenberg anführt, ist, dass die Moderne und die Aufklärung mit ihren Forderungen nach Toleranz und Demokratie ebenfalls scheiterten. Die bequeme Allianz zwischen Christentum, Judaismus und Moderne resultierte in der Tragödie der Schoah.

Als erstes Prinzip führt Greenberg die Möglichkeit an, dass der Holocaust eine Offenbarung ist, die Chance eröffnet, Gott auf einem neuen Weg zu entdecken. Allerdings spricht Greenberg eine sehr wichtige Warnung aus: „Es darf keine Behauptung, weder theologischer noch anderer Natur, aufgestellt werden, die nicht auch in der Gegenwart verbrennender Kinder glaubwürdig wäre“. Diese schockierende Aussage führt einen Grund an für eine demütige Haltung bei theologischen Überlegungen und bewahrt uns alle davor, einfache Antworten zu geben.
 
Der Holocaust ruft Christen, Juden und andere auf, sich dem Totalitätsanspruch dieses kulturellen Augenblicks absolut zu widersetzen. Diese Erfahrung macht sie frei, so dass sie auf den Anspruch an sie selbst, der von ausserhalb des Systems dieser Zivilisation kommt, antworten können und sich beziehen können auf ein göttliches Anderes, das Grenzen setzt und über die Absolutheitsansprüche der zeitgenössischen philosophischen, naturwissenschaftlichen und politischen Systeme zu Gericht sitzt. Sich danach auszurichten, heißt, sich wieder den Möglichkeiten des Exodus und der Unsterblichkeit zu öffnen5.

Diese Möglichkeit, den Juden den erlösenden Moment des Auszugs aus Ägypten zu zugestehen oder Ostern den Christen, ist nicht naiv. Auschwitz stellt eine Trennungslinie dar, jedoch keinen Bruch mit den Traditionen. Für Greenberg ist es ein Augenblick der Kritik an der Verquickung religiöser Offenbarung und weltlicher Moderne. Der Judaismus und die Christenheit müssen prophetisch handeln um den Verführungen zu begegnen, dass der Säkularismus alle Antworten bereit halten würde – das Unterschiede schlecht seien und Homogenität und Uniformität das ultimativ Gute. Dieses ‚ultimativ Gute’ fand seinen Abschluss in den Vorstellungen der Nazis von der Gleichschaltung und den Öfen von Auschwitz als das Jüngste Gericht, wer leben darf und wer sterben muss.
Auch ist den Christen und Juden nach Auschwitz kein einfacher Glaube gestattet. Greenberg bezeichnet religiösen Glauben nach Auschwitz als dialektisch. Wir pendeln zwischen Momenten ekstatischer Kommunion mit dem Göttlichen und dem Versinken in tiefste Verzweiflung. Greenberg nennt den Glauben nach Auschwitz „moment faith“.
 
Die Antwort ist, daß Glaube heißt, in der Gegenwart des Erlösers zu leben, man aber im Augenblick des völligen Chaos, des Völkermords, nicht in seiner Gegenwart lebt. Man muss der Wirklichkeit des Nichts treu sein. Der Glaube ist ein Augenblick der Wahrheit, aber es gibt Augenblicke, in denen er nicht wahr ist. Das kann man mit Sicherheit bei dialektischen Wahrheiten nachweisen, wo Berufung auf die Wahrheit im falschen Moment Lüge ist. Jerusalem von Auschwitz überwältigen zu lassen, heißt lügen (das ist eine Wahrheit zum unpassenden Zeitpunkt) und durch Jerusalem Auschwitz leugnen zu lassen, heißt aus dem gleichen Grund zu lügen6.

Greenberg zeigt auch biblische Quellen für eine Neuinterpretation unter dem Gesichtspunkt dieser Dialektik vom ‚Moment-Glauben’. Bei Ijob, beim leidenden Gottesknecht im Buch Jesaja und im dritten Kapitel der Klagelieder finden wir Quellen, die unsere Momente des Glaubens verstärken werden. Das Bild brennender Kinder wird uns jedoch immer wieder in die Stille und Demut zurückführen.

Einen umfassenden Rahmen für die Neuinterpretation des Judaismus nach dem Schrecken von Auschwitz findet man in Emil Fackenheims To Mend the World: Foundations of a Post-Holocaust Theology. Wo andere eine Leere und die Abwesenheit Gottes während des Holocaust feststellen, vertritt Fackenheim die Auffassung eines ‚Ereignisses’, das er als eine ‚Präsenz’ beschreibt.
Fackenheim lehnt den Gedanken ab, dass der Holocaust eine göttliche Strafe gewesen sei – die seinige ist jedoch keine traditionelle Theologie. Er setzt sich mit verschiedenen Ideen der Offenbarung auseinander und kommt zu seinen eigenen Schlüssen. Es gibt, wie er es nennt, „root experiences“, die in der Heiligen Schrift gefunden werden können: der Auszug aus Ägypten, die Durchquerung des Roten Meeres und die Übergabe der Gebote am Berg Sinai. Dies sind alles Momente, die einen rettenden Gott zeigen. Nach Fackenheim gibt es aber auch das, was er als „epoch making events“ bezeichnet, die die ‚Wurzel-Erlebnisse’ prüfen und herausfordern: die Zerstörung des Tempels, das Erleben der Diaspora – und schließlich den Holocaust. Der Holocaust ist in Fackenheims System ein desorientierendes Ereignis. Es war kein Rückfall in die Barbarei, sondern ein vollständiger Bruch mit den früheren Wertesystemen des Judaismus, der Christenheit und der westlichen Philosophie. Es ist ein Bruch, aber keine Leere.
In einer sehr durchdachten Argumentation führt Fackenheim an, dass Tikkun oder eine Wiederherstellung nach dem Bruch möglich ist. Eine Wiederherstellung ist möglich, weil es sogar in der dunkelsten Nacht des Holocaust mit all seinen Beispielen des Bösen, Momente des Tikkun gab. Die Menschen widerstanden der nazistischen Logik des Todes:

Nur in dieser Mitternacht von dunkler Verzweiflung kommt Nach-Holocaust-Gedankengut zu einem scheinenden Licht. Die Nazilogik der Zerstörung war unwiderstehlich: und trotzdem wurde ihr widerstanden. Diese Logik ist eine Neuigkeit in der menschlichen Geschichte, der Quelle von beispiellosem, dauerndem Horror: Aber der Widerstand dagegen von Seiten der am radikalsten Ausgesetzten ist auch eine Neuigkeit in der Geschichte und er ist die Quelle eines beispiellosen, dauernden Wunders. Die befehlende Stimme von Auschwitz zu hören und ihr zu gehorchen, ist eine ontologische Möglichkeit, hier, und nicht, weil das Hören und Gehorchen schon dann und dort eine reelle Wirklichkeit waren7.

Ein Beispiel für diese Gegenwelt des Widerstandes in den Lagern gibt Fackenheim mit einer Anekdote einer nicht-jüdischen Gefangenen, Pelagia Lewińska:

Aber von dem Augenblick an, als ich dieses motivierende Motiv erkannte […] war es mir, als ob ich von einem Traum erwacht wäre […] Ich fühlte mich unter dem Gebot, zu leben. […] Und wenn ich in Auschwitz sterben sollte, dann als ein menschliches Wesen, unter Bewahrung meiner Würde. Ich würde nicht zu jener verachtenswerten Brut degenerieren, als welche mich meine Feinde gerne gesehen hätten. […] Und es begann ein schrecklicher Kampf darum, der Tag und Nacht anhielt8.

Weil es diese Momente in den Lagern und den Ghettos gab, ist es für Juden und Christen möglich, eine geordnete Welt zu schaffen, die auf dem Verhalten dieser Seelen gründet. Juden und Christen haben beide die Möglichkeit und die Verantwortung, die Welt wieder herzustellen. Diese Wiederherstellung beginnt mit der Rückkehr der Gemeinden zu ihren jeweiligen Traditionen und damit, sie mit der Realität der Brüche zu konfrontieren, die der Holocaust verursacht hat. Dieser Prozess wird in jeder Gemeinde zu einem gewissen Grad unterschiedlich ablaufen.

Juden und Christen müssen sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass die Juden nach der  Schoah ein neues Gebot haben: sie müssen überleben, um Hitler nicht posthum zu einem Sieg zu verhelfen. In Fackenheims System wird dieses Überleben durch die Gründung des Staates Israel gesichert. Fackenheim erklärt, dass nach der Schoah sowohl Juden als auch Christen Zionisten werden müssen. Der Staat Israel führt das jüdische Volk wieder auf den Pfad der Geschichte zurück. Er bietet ihnen ein Testgelände, das zum einen einen sicheren Hafen bietet, sie zum anderen mit ethischen Herausforderungen konfrontiert, denen sie sich seit zweitausend Jahren nicht gegenüber gesehen haben. Das jüdische Volk in der Diaspora und im eigenen Land musste von den Erfahrungen Tikkuns während des großen Bruches Gebrauch machen immerwährend sein Gewissen erforschen.
Ich bin der Komplexität von Fackenheims Theologie nicht gerecht geworden, sondern habe nur eine kurze Zusammenfassung geboten. Sie ist umfassend und trotzt jeder einfachen Antwort.

Einige Abschlussbemerkungen

Lassen Sie mich einige abschließende Bemerkungen machen, insbesondere im Hinblick auf die öffentliche Diskussion über die Schoah in der jüdischen Gemeinde in Amerika.
Die Schoah ist ein orientierendes Ereignis für amerikanische Juden. Sowohl in Momenten ernster Überlegungen als auch in Momenten ernster Selbstkritik, denken sie über die Bedeutung der Schoah nach. Es gibt Zeiten, da wird die Verbindung zwischen der Schoah und dem Staat Israel als die moderne Erfüllung vom Exil und der Rückkehr ins gelobte Land der Bibel beschrieben. Diese Argumente hört man sehr oft in Amerika und es ist schwer, ihnen zu widerstehen.
Die Schoah ist Bestandteil des liturgischen Kalenders der meisten Juden in Amerika. Unsere Gemeinden gedenken der Schoah jeden Mai nach dem Muster, das in Israel entwickelt wurde. Noch einmal möchte ich das tiefe Gefühl von Zerrissenheit und Wiederherstellung betonen, von Terror und Heilung, das aufkommt, wenn der israelische Unabhängigkeitstag dem Zyklus von Yom HaSchoah folgt.
Die Schoah hat für die amerikanischen Juden eine ernsthafte Neubewertung des Wertes eines geistigen Lebens mit sich gebracht. Richard Rubenstein und Arthur Cohen folgend, benutzen viele amerikanische jüdische Denker der jüngeren Generation kabbalistische Symbolik und Gottesbeschreibungen als Teil ihrer Wiedereingliederung in die jüdische Tradition. Eine solche Wiederentdeckung birgt bestimmte Gefahren, jedoch ist das Gedenken an die Opfer der Schoah eine wichtige Verbindung zwischen amerikanischen Juden und ihrer europäischen Vergangenheit geworden. Sogar der israelische Staat entdeckt jetzt den Wert dieser Vergangenheit wieder.
Wie wir bei Greenberg und Fackenheim sehen können, stellt die Schoah eine wichtige Brücke für Christen und Juden dar, um in eine ernsthafte Diskussion einzusteigen. Es gibt immer noch viel Widerstand unter den Christen, sich mit ihrer Verantwortung für das Überdenken ihrer Theologie über den Judaismus auseinanderzusetzen und die Konsequenzen einer zweitausendjährigen kontra-jüdischen Tradition zu entdecken. Mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil und den Lehren und Taten von Johannes Paul II. wurden jedoch die ersten wichtigen Schritte gemacht.

 

Anmerkungen:
1 „Das Golgotha der modernen Menschheit ist Auschwitz. Das Kreuz ist durch die Gaskammern ersetzt“.
2 In: M. Buber, Der Jude und sein Judentum. Gesammelte Aufsätze und Reden, bibliotheca judaica, Gerlingen 19932, S. 178.
3 R. L. Rubenstein, After Auschwitz. History, Theology, and Contemporary Judaism, Balitmore and London 19922, S. 174.
4 Auszugsweise deutsch in: I. Greenberg, Augenblicke des Glaubens, in: Wolkensäule und Feuerschein. Jüdische Theologie nach Auschwitz, hrsg. v. M. Brocke u. H. Jochum, Gütersloh 1992, S. 136-177.
5 Vgl. Greenberg, Cloud, a.a.O., S. 31. Deutsch in: Greenberg, Augenblicke …, a.a.O., S. 143.
6 Greenberg, Augenblicke …, a.a.O., S. 146.
7 E. L. Fackenheim, To Mend the World: Foundations of Future Jewish Thought, New York 1982, S. 201.
8 Vgl. Fackenheim, a.a.O., S. 217. Deutsch in: Ch. Münz, Der Welt ein Gedächtnis geben. Geschichtstheologisches Denken im Judentum nach Auschwitz, Gütersloh 1995, S. 295.


Übersetzt von Alexandra Kerkau
Veröffentlicht in: Dialog an der Schwelle von Auschwitz. Kraków 2003, S. 111-131.
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