Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

Leszek Lysien – Im Halbdunkel der Zweideutigkeit

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Die unvermeidliche Niederlage der hochtrabenden Theodizeen


Angesichts des gewaltigen Ausmaßes des Bösen und dessen Kumulierung im todbringenden 20. Jahrhundert, ist eine Antwort gemäß der traditionellen Theodizee, welche erbärmlich ohnmächtig und unanständig schamlos bleibt, unmöglich.

Die klassischen Theodizeen zeigen das Scheitern einer von der Wirklichkeit losgelösten Abstraktion, wenn diese auf solche Welten treffen, die ihnen die Sprache verschlagen.

Davon, dass Gott sich in der Welt nicht eindeutig und klar zeigt, zeugt zum Beispiel das gnostische Denken, das im Angesicht des Bösen sowohl die Welt wie auch den Schöpfer in Frage stellt und ihm einen erlösenden Gott gegenüberstellt, die Welt hingegen zur apokalyptischen Vernichtung verurteilt. Die Erfahrung des Bösen kann den Blick schärfen, kann aber den Menschen auch in einen blinden Spasmus des Aufbegehrens einhüllen, der Gott voller Ekel ablehnt und aus der sich die Aktivität der radikalen Schöpfung einer neuen Erde ergibt.
Der Versuchung der Gnostik erliegen wir dann, wenn wir eine maximalistische, kompromisslose Lösung menschlicher Probleme und Schmerzen wählen und dabei die Gestalt des göttlichen Schöpfers einer neuen Welt und eines neuen Himmels annehmen, wenn wir uns danach sehnen, auf den Trümmern einer satanischen Welt ein neues, aus dem eigenen Sehnen erträumtes Arkadia zu errichten. Miłosz schreibt:
 
„Die Welt prallt auf uns wie die verkörperte Unvernunft, wie das Produkt eines gigantischen irren Gehirns. Kann man diese ganze Ladung auf sich nehmen und sich damit abfinden, dass das, was ist, einfach ist und damit Schluss? […] Wenn wir zum Mitgefühl fähig und zugleich machtlos sind, leben wir in einer verzweifelten Gereiztheit. Hierin dürfte einer der Gründe für die Verbissenheit liegen, die ich als neomanichäisch bezeichnet habe“.11

Bringt der Hass auf das Böse nicht schlechte Menschen hervor? Verwandelt sich der Spasmus des Mitleids nicht in eine rücksichtslose Grausamkeit, die noch entsetzlicheren Abgründen des Bösen den Weg ebnet?

Der Versuch der Versöhnung des Schöpfer-Gottes mit der Welt in ihrer ganzen Vielfalt ist eine Strategie, die viele Theodizee-Entwürfe aufgreifen, vor allem deren klassische Leibniz’sche Form. Die Theodizee ist von der Logik der Widerspruchslosigkeit und systematischen Ganzheit geprägt. Ricoeur unterstreicht, dass die Theodizee auf Eindeutigkeit ausgerichtet ist. Dies ist bei den drei im Allgemeinen aufgeführten Behauptungen der Fall: Gott ist allmächtig; Gott ist unendlich gut; es gibt das Böse. Das Ziel der Argumentation ist erkennbar apologetisch: Gott ist für das Böse nicht verantwortlich.12 Das Böse stellt hier ein unverzichtbares Element der Ganzheit des Kosmos dar, welches umso vollkommener zu sein scheint, da es ein entsprechendes Quantum an in seine Struktur eingeschriebenem Bösen besitzt.

Schon Augustinus behauptete, dass das Böse in Gegenüberstellung mit dem Guten viel schlimmer sei. Das Gute hingegen erscheine mit dem Bösen konfrontiert viel schöner. Der allgemeine Anblick der Wirklichkeit wäre, dessen beraubt, was unvollkommen, weniger schön als der Anblick dieser Wirklichkeit samt Sünde und Verbrechen. Die Funktion des Bösen ist folglich das Unterstreichen der Außergewöhnlichkeit des Guten.

Lassen wir daher Leibniz selbst zu Wort kommen:
 
„Aus der höchsten Vollkommenheit Gottes folgt, dass er bei Hervorbringung des Universums den besten möglichen Plan gewählt hat, in welchem sich die größte Mannigfaltigkeit mit der größten Ordnung vereint, Ort, Raum und Zeit am besten ausgenutzt, die größte Wirkung auf den einfachsten Wegen hervorgebracht und bei den Geschöpfen die meiste Macht, das meiste Wissen, das meiste Glück und die meiste Güte findet, welche das Universum fassen konnte. Denn da im Verstande Gottes alle Möglichkeiten nach Maßgabe ihrer Vollkommenheit nach dem Dasein streben, so muss die bestehende Welt als das Ergebnis aller dieser Bestrebungen die Vollkommenste sein, welche möglich ist“13.

Leibniz, der seinen Verstand untersucht, weiß, wie der göttliche Verstand funktioniert. Die Welt folgt, so, wie sie ist, aus der Weltrechnung, Gott ist hingegen ein großer Programmierer, ein Rechenmeister, der alles ausrechnete und eine entsprechende Dosis des Bösen einkalkulierte, um die bestmögliche Ganzheit zu erbauen.

Die Theodizee Leibnizens mit ihrer bewunderungswürdigen Logik wurde schon ausreichend verspottet (Voltaire, Schopenhauer – die Welt ist die schlechteste aller möglichen Welten), als dass wir sie noch zu ironisieren bräuchten. Lassen Sie uns lediglich die Konsequenzen ihrer Logik betrachten.

Das Böse besitzt seine unverzichtbare Rolle im ungewöhnlichen Abenteuer der Welt, nämlich die, den Zauber und die Macht des Guten zu unterstreichen. Gott ist hier auf einer allgemeinen Ebene anwesend, fest in der Welt verankert, zwar auf der detaillierten Ebene in unklarer Weise, dafür ermöglicht aber schließlich der Verstand, zu ihm zu gelangen, indem man auf das Allgemeine zurückgreift. Das Böse unterlag der Rationalisierung, der Verstand beherrscht es, die Gesamtheit ist die beste aller möglichen, ihre letzte Ratio ist indes Gott.
Leibnizens Lösung erfüllt zwar die Anforderung der Logik, verweigert sich aber der gewöhnlichen moralischen Sensibilität. Der Verstand des konsequentesten Rationalisten der europäischen Geistesgeschichte ist ein kalkulierender, rechnender und deduzierender Verstand. Er errichtet eine schlüssige ontologische Theorie, indem er von Axiomen ausgeht.

Jedoch vermag er die sich den Verfügungen des Verstands nicht unterwerfende geheimnisvolle Anwesenheit Gottes in der ganzen Komplexität der Welt nicht zu erfassen. Es ist ein losgelöster Verstand, der logische Strukturen erkennend blind für die Mehrdimensionalität der Wirklichkeit bleibt.

Trägt er nicht in einem gewissen Umfang zum Bau der Krematorienöfen bei? Wird er nicht teilhaben an der Organisation der Gulags an der Kolyma?

Kommt nicht das sensible Denken Schelers der uns hier beschäftigenden Frage näher, der behauptet, wir seien der Welt zu nahe? Eine solche Einordnung des Menschen scheint diesen vor der Versuchung der Verführung durch schwindelerregende Perspektiven der Theodizee zu warnen, die das menschliche Herz durch Abstraktionen eines kalkulierenden Verstandes oder technischen Variationen einer selbstverliebten und unsensiblen Theologie unterkühlen können, welche mehr um die Klarheit der scholastischen Distinktion als um den Schrei des leidenden Menschen bemüht ist.

Wir erinnern an dieser Stelle an die begründete Auflehnung des Iwan Karamasow, der angesichts des Leidens unschuldiger Kinder „emotional“ auf die seelenlose Logik der Theodizee reagiert:
 
„Höre: wenn alle leiden müssen, um mit ihrem Leiden die ewige Harmonie zu erkaufen, was haben dann die Kinder damit zu tun? Sag mir das bitte! Es ist gar nicht zu begreifen, weswegen auch sie leiden und mit ihren Leiden die Harmonie erkaufen müssen. Weswegen sind denn auch sie unter das Material geraten und haben als Dünger für irgendwessen künftige Harmonie dienen müssen? […] Solange noch Zeit ist, beeile ich mich, mich zu schützen, und verzichte darum völlig auf die höhere Harmonie. Sie ist nicht einmal eine einzige Träne auch nur des einen gequälten Kindes wert, das sich mit den Fäustchen an die Brust schlug und in dem übelriechenden Loch mit ungesühnten Tränen zu seinem «lieben Gott» betete. Sie ist es nicht wert, weil seine Tränen ungesühnt geblieben sind“.14

Es wäre eine unverzeihliche Unterlassung, sich nicht für wenigstens einen Augenblick Hegel zuzuwenden, der seine Philosophie der Geschichte eine „wahre Theodizee“ nennt. Das Ziel der philosophischen Erkenntnis der Geschichte ist die Rechtfertigung Gottes,
 
„so, dass das Übel in der Welt begriffen, der denkende Geist mit dem Bösen versöhnt werden sollte. In der Tat liegt nirgend eine größere Aufforderung zu solcher versöhnenden Erkenntnis als in der Weltgeschichte. Diese Aussöhnung kann nur durch die Erkenntnis des Affirmativen erreicht werden, in welchem jenes negative zu einem Untergeordneten und Überwundenen verschwindet, durch das Bewusstsein, teils dass derselbe in ihr verwirklicht worden sei, und nicht das Böse neben ihm sich letztlich geltend gemacht habe“.15

Noch einmal zeigt sich, dass das Böse, wird es von den Strahlen des Verstands erreicht, wie Schnee in der Frühlingssonne schmilzt. Der Verstand kann sich zwar des Bösen bedienen, indem er die von ihm selbst gesteckten Ziele verwirklicht, aber er ist es, der diese als Böses letztendlich ungültig macht.

Was bleibt nun aber denjenigen, die leiden? Entweder wie Konrad im dritten Teil der Ahnenfeier16 einem solchen Gott – dem Verstand – aufs Angesicht zuzusagen: „Lügner, wer nannte dich Liebe, Du bist nur Weisheit“, oder gemäß den Anweisungen Spinozas vorzugehen:  non ridere, non lugere, neque detestari, sed intellegere [nicht lachen, nicht weinen, nicht verzweifeln, sondern verstehen]. Nichts betäubt dermaßen das menschliche Herz und die menschliche Sensibilität, wie die Abstraktionen der Theodizee.

Man muss außerdem hinzufügen, nichts provoziert das Böse so sehr. Da jedes Böse gerechtfertigt werden kann, da es der Nährboden der letztendlichen Versöhnung (oder aber vielmehr des Triumphs der einen über die anderen) ist, ist die Versöhnung umso schöner, je schmerzlicher das Böse ist. Spinoza empfiehlt uns das Verstehen als Arznei gegen des Menschen als verständigem Wesen unwürdige emotionale Erregungen. Theodizeen aller Art unterstreichen (z.B. Leibniz), dass der Protest des Menschen gegen das Böse aus der Unfähigkeit erwächst, mit seinem Verstand unendlich viele Dinge gleichzeitig zu erfassen. Der traurige Wanderer, welcher der Mensch ist, erfasst mit dem Auge des Verstandes nur einen kleinen Abschnitt des zurückgelegten Weges.

Folgt aber denn nun die Unangemessenheit der Erregung und des Protestes gegen das nicht zu rechtfertigende Böse, gegenüber einer von Bösem gespickten Welt aus dieser Erkenntnisbeschränktheit? Wird die Qualität des Schreis und der Beschwerde in dieser Perspektive niedriger, unreif, eher ein nachsichtiges Lächeln der Besserwisser jeglicher Couleur verdienend, dieser Anwälte eines metaphysisch perfekten Gottes und der proportionalen Vollkommenheit der von jenem geschaffenen Welt?

Dekonstruktion der Theodizee?

O. Marquard schreibt:
 
„Die Welt ist dann verteidigt: Sie ist nicht übel, wenn auch nicht übelfrei gut, sondern – unter Einschluss der Übel – nur optimal und darum vergleichsweise am meisten existenzwürdig; und auch Gott ist dann verteidigt: Er ist nicht böse, wenn auch nicht liebenswert weltfremd, sondern im Sinne der Durchsetzungs- und Erhaltungsklugheit optimierungsvernünftig“.17

Leibniz, der die Güte, die Vernunft und die Allmacht des Schöpfers schützt und verteidigt, lässt verschiedene Arten des Bösen zu: das metaphysische, das moralische und das physische. Das Gute existiert ausschließlich durch das Böse: bonum durch malum. Das Böse wird gewissermaßen zur Bedingung der Möglichkeit der Existenz des Guten. Als Konsequenz einer solchen Darstellung der Angelegenheit (Zulassung des Bösen zwecks der Verteidigung Gottes und der Welt) erscheint die nächste Strategie, die darin besteht, dem Bösen die Merkmale des Bösen zu nehmen. Da das Böse als erklärendes Prinzip zugelassen wurde, muss man es positivieren. Das Böse ist ein unerkanntes oder verweigertes Gutes. Nun werden die Endlichkeit, die Geschichtlichkeit des Menschen, die Verirrung (das gnoseologische Böse) und die Hässlichkeit (das ästhetische Böse) aufgewertet.

Es entsteht die Geschichtsphilosophie. Nachdem der Gott der Theodizee überflüssig geworden ist, kommt an seiner Stelle die Geschichte zum Vorschein. Das Böse verschwindet jedoch nicht. Daher die Notwendigkeit der Historiodizee, also des Nachweises, dass alles, was sich in der Geschichte ereignete, für den weiteren Fortschritt der Menschheit und für das Wohl des Gesamten erkennbar unverzichtbar war. Marquard schreibt:
 
„die durch die Entpflichtung Gottes radikalisierte Theodizee, die Geschichtsphilosophie, unterscheidet sich von der klassischen Theodizee dadurch, dass sie im Blick auf die Übel der vorhandenen Welt – statt Gottes den Menschen zum absoluten Angeklagten macht“.18

Jetzt tritt das Bedürfnis nach Anthropodizee in Erscheinung. Man muss den Menschen angesichts des sich auf der Welt ausbreitenden Bösen rechtfertigen. Angeklagt werden in einer solchen Situation das Nicht-Ich, andere Menschen, denn man selbst ist nur Ankläger. Es sind andere Gruppen von Menschen, die von nun an an allen Erscheinungsformen des Bösen die Schuld tragen werden.

Jener Prozess der Entbösung des Bösen führt in der Konsequenz zur Verbösung des traditionell Guten menschlicher Gesellschaften. Lassen wir Marquard noch einmal zu Wort kommen:
 
„die große Entübelung der Übel, zu der als Aggressivphänomen die Entbösung des Bösen gehört, wird ihrerseits zur Verbösung des traditionell Guten und entwickelt einschlägig enorme Findigkeiten des Argwohns gegen das Geltende: die Ökonomie wird zum Herd der Entfremdung; der Staat diabolisch; die Familie Agentur ausschließlich zur Quälung und Deformierung der jeweils nächsten Generation; die Vernunft «Widersacherin des Denkens»; der Geist «Widersacher der Seele»; die Toleranz Repression; die Religion Betrug; und so fort“.19
 
Wenn J. J. Rousseau das moralische Böse von der menschlichen Seele auf die gesellschaftlichen Einrichtungen, Institutionen, auf die Zivilisation überträgt, werden die revolutionäre Umgestaltung der Gesellschaft und die Errichtung des Paradieses auf Erden zum Rezept für die vollständige Eliminierung des Bösen.

Auf diese Weise entsteht die neuzeitliche Gnosis (vor allem die kommunistische Gnosis), die, nachdem sie jegliche Transzendenz aus dem Bereich des menschlichen Interesses entfernt hatte, eine Perspektive öffnet, wie der Mensch im Rahmen der Diesseitsordnung Erfüllung finden kann. Der bösen gegenwärtigen Zeit wird eine leuchtende Zukunft gegenübergestellt, zu der eiserne Gesetze der geschichtlichen Vorsehung hinführen, die seitens der in die verworrenen Urteile der Geschichte Eingeweihten bereits erkannt wurden.

Weil der Mensch schlussendlich das Böse tut, dessen Täter ist, kann auch der Mensch damit klarkommen, sein eigener Erlöser zu sein. Es gibt unhinterfragbare Gründe, die dafür sprechen, die gegenwärtige Welt der völligen Destruktion im Namen einer anderen preiszugeben, die sich diesmal allerdings im Rahmen der geschichtlichen Ordnung befindet. Ein solcher Standpunkt wurde mutatis mutandis schon in der antiken Gnosis deutlich, die durch die Theodizee eigentlich überholt werden sollte, welche jedoch eigenartigerweise dann zur Erneuerung der gnostischen Vision führte.

Eine solche Vision verschließt jedoch die Welt im Immanenten, indem sie die menschlichen Institutionen beliebigen Experimenten des gesellschaftlichen Ingenieurwesens unterzieht. Diese Institutionen zeigten in der Nazidiktatur, wozu sie im Stande sind. Sie entlasteten den einzelnen von der Pflicht zur moralischen Reflexion und wandelten die Verbrechen in einen Produktionsprozess um, welcher eigentlich nur der Routine bedurfte.

Das Prinzip war erschreckend einfach: „Man muss den Mut zum Bösen haben, damit daraus Gutes entstehen kann“.
 
„«Von euch», erklärt Himmler in einer Ansprache vor Mitgliedern des SS-Einsatzgruppen, «werden die meisten wissen, was es heißt, wenn 100 Leichen zusammen liegen, wenn 500 daliegen oder wenn 1000 daliegen … Dies durchgehalten zu haben und dabei … anständig geblieben zu sein, … (das ist) ein niemals geschriebenes und niemals zu schreibendes Ruhmesblatt unserer Geschichte»“.20

Voegelin schreibt:
 
„Die gnostische Spekulation überwand die Ungewissheit des Glaubens dadurch, dass sie sich von der Transzendenz abwandte und den Menschen in seinem innerweltlichen Handlungsbereich mit dem Sinn einer eschatologischen Erfüllung ausstattete. In demselben Ausmaß, indem diese Immanentisierung erlebnismäßig voranschritt, wurde die zivilisatorische Betätigung zu einem mystischen Werk der Selbsterlösung. Die geistige Kraft der Seele, die im Christentum der Heiligung des Lebens diente, konnte jetzt abgelenkt werden auf die verlockendere, greifbarere und vor allem weitaus leichtere Schaffung eines irdischen Paradieses.21

Die Immanenz verschließt ihre Pforte vor jeglicher von außen herantretenden Stimme. Wir befinden uns im Innersten der Düsternis und fragen: woher soll das Licht kommen, das dasjenige problematisiert, was in der größten Verdichtung der Gewalt geschieht: Schrei, Ohnmacht, was stärker ist als die Macht des Wahnsinns, vielleicht Gutheit?

Man kann sagen, dass die optimistische und enthusiastische Theodizee, die alles rechtfertigen wollte, den Weg zur Rechtfertigung unvorstellbarer Gewalt geebnet hat, durch deren Anwendung phantasievolle und willkürliche Projekte geistiger Extravaganz realisiert werden sollten, die völlig von der Wirklichkeit losgelöst waren. (Lassen Sie uns nur die These Marxens in Erinnerung rufen: Gewalt ist die Hebamme der alten Gesellschaft, welche mit der neuen schwanger ist).
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