Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

Glaube in Auschwitz. Die Erfahrung der Opfer und interreligiöser Dialog heute

Webinar, 5. November 2020,
von 16:00 bis 19:00 Uhr (Warschauer Zeit) / 10 bis 13 Uhr (NY-Zeit).


Der Zweck dieses Webinars war es, die auf Glauben basierenden Ansichten anzusprechen, die die Erfahrungen der Opfer von Auschwitz-Birkenau begleiteten. Glaube als Quelle innerer Stärke; Glaube als Quelle gemeinschaftlicher Interaktionen; Glaube als Quelle des Überlebens.

Der innere und äußere Ausdruck des Glaubens für Juden kann in halochischen Begriffen verstanden werden, d.h. religiöse Verhaltensweisen, die mit dem Alltagsleben verbunden sind. Halocha als ein Weg zu gehen.

Der innere und äußere Ausdruck des Glaubens für christliche Gefangene kann als Teilhabe am christlichen Verständnis des kollektiven Leidens verstanden werden.

Was sind die verschiedenen „Präsenzen“ von Glaubensbekundungen in Auschwitz-Birkenau? Wie werden sie von den Zeugen beschrieben? Welche Bedeutung haben sie heute für den interreligiösen Dialog?

Veranstalter:

Das Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim, Polen, ist eine katholische Einrichtung, die 1992 gegründet wurde. Ziel des Zentrums ist es, für alle, die von den Ereignissen im deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau bewegt sind, einen Ort zu schaffen für Reflexion, Bildung, Dialog und Gebet. Mehr: www.cdim.pl

Das Amud Aish Memorial Museum in Brooklyn, NY, USA, ist ein lebendiges Denkmal für alle Opfer des Holocaust. Die Mission des Museums ist es, die Erfahrungen der Opfer zu präsentieren, wobei der Schwerpunkt auf den Perspektiven der orthodoxen jüdischen Gemeinden liegt. Es ist das einzige Holocaust-Museum, das sich mit der Rolle des Glaubens und der Identität im breiteren Kontext der Vernichtung des europäischen Judentums befasst. Mehr: www.amudaish.org

Programm:


Einführung:
Begrüßung durch Pater Dr. Manfred Deselaers,
Vizepräsident des Vorstandes der KRAKOW-STIFTUNG DES ZENTRUMS FÜR DIALOG UND GEBET IN OSWIECIM
Begrüßung durch Rabbi Sholom Friedman,
Direktor des AMUD AISH MEMORIAL MUSEUM
Kurze Einführung von Pater Manfred Deselaers,
Moderator des Treffens

Key Note Vorträge:
Dr. Joanna Barcik - Glaubenszeugnisse polnischer katholischer Überlebender
Religionsphilosophin, Assistenzprofessorin an der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Universität Johannes Paul II. In Krakau
Rabbi Sholom Friedman – Das Zeugnis der Überlebenden in der halachischen Geschichte
Direktor und CEO des AMUD AISH MEMORIAL MUSEUM in Brooklyn, New York

Antworten:

Dr. Henri Lustiger Taler
Chefkurator im Amud Aish Memorial Museum, Professor für Historische Soziologie am Ramapo College USA

Rev. Prof. Łukasz Kamykowski
Päpstliche Universität Johannes Paul II. in Krakau, Abteilung für Fundamentaltheologie, Institut für Ökumene und Dialog

Rabbi Yaakov Bleich
Oberrabbiner von Kiew und der Ukraine, Co-Vorsitzender des Ukrainischen Rates der Kirchen und religiösen Organisationen, Vorstandsmitglied des Jüdischen Weltkongresses

Rev. Dr. Christian Rutishauser SJ
Provinzial der Jesuiten in der Schweiz. Dozent für Jüdische Studien und jüdisch-christliche Beziehungen an der Philosophischen Hochschule München, Mitglied im Rat des Heiligen Stuhls für die religiösen Beziehungen zum Judentum

Rabbi Dr. Israel Singer
Vizepräsident für internationale Angelegenheiten am Touro College und Professor für zeitgenössisches Judentum. Er war viele Jahre Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses und ist derzeit Ehrenpräsident des Internationalen Jüdischen Komitees für interreligiöse Konsultationen.

Rev. Dr. Manfred Deselaers
Auslandseelsoerger der Deutschen Bischofskonferenz im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim


Diskussion

 


 
  25 November 2020 

Kontakt


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Centrum Dialogu i Modlitwy
w Oświęcimiu
ul. M. Kolbego 1, 32-602 Oświęcim

tel.: +48 (33) 843 10 00
tel.: +48 (33) 843 08 88
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Pädagogische Abteilung: education@cdim.pl
Rezeption: reception@cdim.pl

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