Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

Vorschlag für eine Polenreise

Glaubenszeugnisse unserer Zeit
Eine Reise der lebendigen Begegnung mit Geschichte und Glaube in Polen

Polen sind religiös und katholisch – das wissen alle, sogar die, die über Polen sonst nichts wissen. Der von den Polen geliebte polnische Papst („unser Papst”) versammelt bei jeder seiner Reisen in die Heimat Millionen von Menschen. Woher kommt diese Bindung an den Glauben, selbst wenn es oft nur ein oberflächlicher Glaube ist? Was bringt die Polen dazu, der Kirche treu zu bleiben, auch wenn sie nicht frei von Fehlern ist? Wenn wir Antworten auf diese Fragen suchen, entdecken wir die geistige Kultur eines Volkes, die seit Jahrhunderten verwurzelt und geformt ist durch ein Christentum, das nicht nur als Weltanschauung verstanden wird, sondern als eine aktive Kraft, die Haltungen formt und die politische Wirklichkeit beeinflußt, fähig, sich dem Bösen zu widersetzen und das Antlitz der Welt zu verändern. Ein Christentum, das lebt durch das Zeugnis seiner Bekenner, dessen jahrhundertealte Erfahrung seit 25 Jahren die Botschaft von Papst Johannes Paul II für die ganze Welt ist: „Habt keine Angst!”
 
West-, Mittel- und Osteuropa sollen nicht nur wirtschaftlich und politisch, sondern auch kulturell, geistig und religiös zusammenwachsen. Deshalb laden wir Interessierte Jugendliche und Erwachsene der deutschsprachigen Länder ein zu einer Fahrt, die eine lebendige Begegnung mit der immer sehr gegenwärtigen Geschichte und mit dem Glauben der Menschen in Polen ermöglichen will. Gleichzeitig ist sie eine Herausforderung, über den eigenen Ort in Europa nachzudenken. Das Programm wurde gemeinsam vom Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim (Auschwitz) und dem Reisebüro Marko der Pole in Krakau vorbereitet. Es ist als Vorschlag zu verstehen, der an die Bedürfnisse jeder Gruppe angepaßt werden kann.

1. Tag Berlin – Breslau

ca.13.00

Ankunft in Breslau mit dem IC aus Berlin, Hotelbezug, Mittagsessen

nachmittag:

Stadtführung: „Unter polnischer, tschechischer, habsburgscher, preußischer und deutscher Herrschaft” (Marktplatz, Rathaus, Universität, Sandinsel, Dominsel)
Breslau/Wrocław – die Hauptstadt Schlesiens, durch die Jahrhunderte von Einflüssen der polnischen, der tschechischen und der dominierenden deutschen Kultur geprägt. Bis 1939 Sitz einer der größten deutschen jüdischen Gemeinden. Nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Stelle der vertriebenen Deutschen ebenfalls aus dem Osten vertriebene Polen einnahmen, wurde sie zum Symbol des dramatischen Schicksals entwurzelter Völker. Heute wird Wrocław zur Brücke zwischen Deutschen und Polen, sich mutig zu seinem historischen Erbe bekennend. Die nach der kriegerischen Zerstörung wieder aufgebaute Altstadt gehört zu den schönsten in Polen. Hier befindet sich auch das „Viertel der vier Gotteshäuser”, in dem heute katholische, evangelische, orthodoxe und jüdische Gemeinde zusammenarbeiten.

abend:

Zeit zur freien Verfügung
Übernachtung in Breslau

2. Tag Breslau - Kreisau

vormittag:

„Edith Stein – Schutzpatronin Europas”. Zwischen Judentum und Christentum. Besuch der Edith-Stein-Gesellschaft im Geburtshaus von Edith Stein.
Edith Stein (SchwesterTheresa Benedikta vom Kreuz) wurde in Breslau in einer jüdischen Familie geboren. Sehr begabte Philosophin. Nach einer atheistischen Zeit der Suche nach Wahrheit fand sie zum Christentum und entdeckte dadurch auch die Bedeutung ihres jüdischen Volkes neu. Als Frau konnte sie nicht habilitieren, als Jüdin später auch nicht mehr in der katholischen Lehrerinnenbildung arbeiten. Sie trat in Köln in den Karmel ein, wo sie als Schwester den Namen Theresa Benedikta vom Kreuz wählte. Unter dem Kreuz versteht sie das Schicksal ihres Volkes, das sie schließlich bis zur Ermordung in Auschwitz teilte. Die Breslauer Edith-Stein-Gesellschaft engagiert sich heute für christlich-jüdische und deutsch-polnische Versöhnung.

nachmittag:

Krzyżowa/Kreisau. 
Führung durch den ehemaligen Landsitz des Grafen von Moltke, Zentrum der Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis”. „Christliche Tradition des Widerstandes” Besichtigung der Ausstellung und Seminararbeit in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte.
Kreisau/Krzyżowa – bis 1945 Besitz der Familie von Moltke. !942 – 43 Treffpunkt der Widerstandsgruppe „Kreisauer Kreis”, wo sich Menschen verschiedener politischer Ansichten und religiöser Bekenntnisse trafen. Das theoretische Denken dieser Gruppe war wesentlich vom Christentum bestimmt. Die Rolle der Kirche für den Sturz des nationalsozialistischen Regimes war eine der grundlegenden Überlegungen, ebenso wie der Gedanke, daß ein dauerhafter Friede in Europa nur durch eine enge Zusammenarbeit der europäischen Staaten zu erreichen sei. Wegen seiner symbolischen Bedeutung wurde Kreisau 1989 zum Ort der „Versöhnungsmesse”, an der Kanzler Helmut Kohl und Premier Tadeusz Mazowiecki teilnahmen. Heute ist in Kreisau eine Internationale Jugendbegegnungsstätte sowie eine Gedenkstätte mit einer Ausstellung, die Widerstandsbewegungen gegen die Diktaturen des 20. Jh. gewidmet ist.
Übernachtung in Kreisau

3.+4. Tag Oświęcim/Auschwitz

vormittag:

Fahrt zur Gedenkstätte Auschwitz. Hotelbezug im Zentrum für Dialog und Gebet.
Oświęcim/Auschwitz – eine polnische Stadt, die mit dem deutschen Überfall auf Polen 1939 im Deutschen Reich lag und dann bis 1945 Auschwitz hieß. In ihr wurde ein Konzentrationslager eingerichtet, ursprünglich vor allem für polnische Widerstands- und Führungsschichten. Es wuchs zu einem riesigen Kombinat zur Ausbeutung und Vernichtung von Menschen, auch sowjetischer Kriegsgefangener, sog. Zigeuner und vor allem von Juden aus ganz Europa. Über 1 Million Menschen wurden ermordet. „Auschwitz” ist heute das Symbol für die SHOAH, die Judenvernichtung während des II. Weltkrieges, hat aber auch eine große Bedeutung für Polen, Sinti und Roma, die Länder der ehemaligen Sowjetunion und viele andere. Hier stellen sich fundamentale Fragen nach der Verantwortung des Menschen, nach der Treue Gottes, nach dem christlich-jüdischen Verhältnis. Die Stadt Oświęcim ist heute eine „Stadt des Friedens”, das katholische Zentrum für Dialog und Gebet lädt zu Besinnung und Begegnung ein.

ab nachmittag:

„Mein Gott – warum hast Du mich verlassen?” – Besinnungszeit
Führung in der Gedenkstätte Auschwitz I-Stammlager und Auschwitz II-Birkenau. Stille, Impulse, Reflexion, Austausch, Gebet. (Themenangebote: Schweigen und Gottesferne. Christentum und Judentum nach Auschwitz. Schuldbekenntnis und die Botschaft vom Kreuz. Maximilian Kolbe und Edith Stein. Der Sieg der Liebe. Kreuzwegmeditation in Birkenau. Hl. Messe im Karmel. – Nach Absprache.)
Pater Maximilian Kolbe – polnischer Franziskanerpater, der nach dem Widererstehen des polnischen Staates (1918) sein Land durch ein großes katholisches Pressewerk geistlich unter der Führung Mariens erneuern wollte. Als die deutschen Machthaber alle unter der Führung Hitlers vereinen wollten, wurde er in das 1940 KL Auschwitz gebracht, wo er freiwillig sein Leben für einen anderen Häftling gab. 1971 wurde er selig-, 1982 heiliggesprochen. Mit ihm wird der Sieg der Liebe über eine Welt des Hasses verehrt. In fast jeder polnischen Kirche findet sich sein Bild.
Übernachtung in Oświęcim

5. Tag Wadowice

vormittag:

Polnischer Papst oder heiliger Vater?” - Fahrt nach Krakau mit Zwischenstop in Wadowice – dem Geburtsort des Papstes Johannes Paul II. Thema: Die Bedeutung des Papstes für das polnische Volk.
Wadowice – hier wuchs Karol Wojtyła auf, der gegenwärtige Papst Johannes Paul II. In seinem Familienhaus ist heute eine biografische Ausstellung, in der Pfarrkirche steht der Taufbrunnen, an dem der künftige Papst getauft wurde.
Weiterfahrt nach Krakau
Krakau – die alte Hauptstadt Polens, ihr geistiges und kulturelles Zentrum, wird allgemein für eine der schönsten Städte Europas gehalten. Sie wird auch „Stadt von Königen und Heiligen” genannt. Sitz der ältesten polnischen Universität. Eine Schatzkiste von Kunstwerken und Architekturdenkmälern. Zum kulturellen Erbe Krakaus gehört auch Kazimierz, der in Europa besterhaltenste ehemalige jüdische Stadtteil.

nachmittag:

„Kraft des Glaubens – warum kann man die Geschichte Polens in Kirchen lernen?”
Besichtigung von drei Krakauer Kirchen, die gleichzeitig Symbole der polnischen Geschichte sind ( Marienkirche, Waweldom, Arche).

Kirchen Krakaus

Die Kathedrale auf dem Wawel – Symbol der historischen und religiösen Kontinuität des polnischen Volkes. Ort der Krönung und Beerdigung von Königen sowie der Verehrung des hl. Stanislaus, des Patrons von Polen. Das Innere, voll mit Kunstwerken aus verschiedenen Epochen mit nationaler und religiöser Symbolik illustriert die 1000-jährige Geschichte Polens.
Die Kirche Mariae Himmelfahrt – Hauptkirche des alten Krakau, eine der schönsten Innenausstattungen in Europa mit dem einmaligen Altar von Veit Stoß, ist untrennbar mit der Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen verbunden.
Die Arche des Herrn – eine moderne Kirche, die Ende der siebziger Jahre in Nowa Huta gebaut wurde. Nowa Huta sollte nach dem Willen seiner Schöpfer die erste vorbildhafte sozialistische Stadt in Polen werden, was bedeutete, daß sie als atheistische Stadt geplant worden war, in der für religiösen Kult kein Platz ist. Die Arche des Herrn war die erste, in jahrelangen Bemühungen erkämpfte Kirche von Nowa Huta und bis zum Ende der achziger Jahre Zentrum des geistigen Widerstands gegen die kommunistische Macht.

abend

Zeit zur freien Verfügung
Übernachtung in Krakau

6. Tag Krakau

vormittag

„Die Welt braucht die Barmherzigkeit” – Andacht in der Basilika der Barmherzigkeit Gottes
Die Basilika von der göttlichen Barmherzigkeit – ein neues Gotteshaus, gedacht als Zentrum des sich in den letzten Jahren weltweit verbreitenden Kultes von der Barmherzigkeit Gottes, der sich auf die mystische Botschaft Jesu stützt, die Schwester Faustina erhalten hatte: „Habt keine Angst. Ich bin immer bei Euch.” Antwort sind die Worte: „Jesus, ich vertraue Dir”, eine Haltung kindlichen Vertrauens zu Gott und aktive Barmherzigkeit gegenüber den Mitmenschen. Während des Krieges, nachdem alle Krakauer Professoren verhaftet und in das Konzentrationslager Sachsenhausen gebracht worden waren, arbeitete der Student Karol Wojtyła in einem Steinbruch in der Nähe. Bei seinem Besuch im Jahr 2002 sagte der Papst: „Wer hätte sich vorstellen können, daß dieser Mensch in Holzschuhen hier einmal eine Basilika von der Barmherzigkeit Gottes einweihen wird?”
Krakau - Kazimierz
"Vom Paradisus Judeorum ... bis zum Abgrund" - Führung durch das eh. jüdische Stadtviertel
Kazimierz - Vor dem II. Weltkrieg war Krakau die viertgrößte jüdische Gemeinde Polens. 65 000 Juden, 25% der Bevölkerung, lebten mehrheitlich in Kazimierz, seit dem 16. Jh. ein bedeutendes Zentrum des jüdisch-intellektuellen Lebens in Europa. Durch die deutschen Nationalsozialisten führte der Weg der meisten Juden in die Gaskammern von Bełżec und Auschwitz. Heute zählt die jüdische Gemeinde in Krakau nur noch wenige, zumeist alte Menschen. Doch besitzt Kazimierz heute ein jüdisches Kulturzentrum, einige im jüdischen Stil ausgestattete Restaurants und jedes Jahr im Juni ein jüdisches Kulturfestival.

nachmittag

Treffen mit Jugendlichen der Jugendseelsorge

abend

Fortsetzung des Treffens. Gemeinsame Veranstaltung.

7. Tag Krakau -Tschenstochau

„Lebendige Frömmigkeit” - Fahrt nach Tschenstochau/Częstochowa. Besuch und Gottesdienst im Paulinerkloster – dem wichtigsten Wallfahrtsort der Polen mit der Gnadenikone der Schwarzen Madonna.
Tschenstochau/Częstochowa – der bekannteste Pilgerort Polens, jährlich von etwa 6 Millionen Menschen besucht, von denen viele tausend den Weg zum Kloster der Pauliner wie im Mittelalter zurücklegen, nämlich zu Fuß. Fußwallfahrten als eine Art Wanderexerzitien, verbunden mit Gebet, fröhlicher Gemeinschaftserfahrung und Gott geopferter Anstrengung sind in Polen ungemein populär. Im Zentrum des Kultes steht die altrussische Ikone der „Schwarzen Madonna”, auch „Muttergottes von Tschenstochau” und „Königin von Polen” genannt. Hier ist das religiöse Zentrum des nationalen Widerstandes gegen entfremdende Unterdrückung.

abend:

Zeit zur freien Verfügung in Krakau

8. Tag Krakau - Berlin

vormittag:

„Kirche im Alltag” - Arbeit in Gruppen. Fakultativ:
  • Besuch in der Krakauer Kurie, Gespräch über die Situation der Kirche in Polen
  • Besuch in der Redaktion der katholischen Zeitschrift „Droga” (Weg).
  • Besuch in der Siemaszko-Stiftung, die mit Jugendlichen aus pathologischen Milieus arbeitet
  • Besuch in „Klika” – einer Jugendorganisation, die sich der Integration von Behinderten widmet

nachmittag:

Auswertungsgespräch. Zeit zur freien Verfügung

abend:

Abfahrt nach Deutschland mit dem Nachtzug aus Krakau
Ende der Leistungen. Änderungen vorbehalten.

 

Empfehlung der Diözese Krakau:
Die Initiative des Zentrums für Dialog und Gebet in Oświęcim, die zum Ziel hat, unseren Nachbarn die Tradition und die moderne katholische geistige Kultur in Polen nahezubringen, begrüße ich mit Freude. Ich bin überzeugt, daß das Programm „Glaubenszeugnisse unserer Zeit“ hilft, Stereotypen zu überwinden, mit denen die gegenseitige Sicht von Deutschen und Polen immer noch belastet ist, und gleichzeitig den Teilnehmenden die Chance bietet, den eigenen Glaubenshorizont zu erweitern und zu vertiefen. Im zusammenwachsenden Europa müssen besonders wir Christen viel tun, um uns besser kennenzulernen und gemeinsam aus der Kraft des Glaubens Zeugnis zu geben: von der Würde des Menschen und für eine Zivilisation der Liebe und des Friedens.
Mit den besten Segenswünschen
+ Kazimierz Nycz
Weihbischof
Kraków 14 II 2003

Leistungen:
  1. 7 Übernachtungen in:
    1. 3 Sterne Mittelklasse Hotels, DZ mit Bad/WC/Frühstück
    2. Kloster, Studentenwohnheime
  2. Deutschsprachige Reiseleitung - laut Programm
  3. Alle Führungen und Eintritte - laut Programm
  4. Honorare für Ansprechpartner - laut Programm
  5. Halbpension Verpflegung – laut Programm, 3 Gänge-Menu
  6. Bustransfer – bequemer Reisebus mit min. 45 Plätzen - laut Programm 

    Unser Reisevorschlag für Gruppen ist ein Angebot für beliebige Termine, nach Absprache.

 

Preise (Stand Dezember 2003): 

A/ Erwachsenengruppen ***Hotel 
Gruppengröße ab 15 Personen 645,-EUR 
Gruppengröße ab 20 Personen 580,-EUR 
Gruppengröße ab 25 Personen 550,-EUR 
EZ-Zuschlag 149,- EUR 

B/ Jugendgruppen, Kloster und Jugendhotels 
Gruppengröße ab 15 Personen 399,-EUR 
Gruppengröße ab 20 Personen 359,-EUR 
Gruppengröße ab 25 Personen 337,-EUR 
EZ-Zuschlag 110,- EUR 

Für die Gruppen mit eigenem Reisebus: 

A/ Erwachsenengruppen ***Hotel 
Gruppengröße ab 15 Personen 565,-EUR 
Gruppengröße ab 20 Personen 520,-EUR 
Gruppengröße ab 25 Personen 499,-EUR 
EZ-Zuschlag 149,- EUR 

B/ Jugendgruppen, Kloster und Jugendhotels 
Gruppengröße ab 15 Personen 347,-EUR 
Gruppengröße ab 20 Personen 321,-EUR 
Gruppengröße ab 25 Personen 299,-EUR 
EZ-Zuschlag 110,- EUR 

Im Preis nicht inbegriffen: 
Persönliche Ausgaben /Trinkgelder, u.a. 
Fakultative Ausflüge 


Unser Reisevorschlag für Gruppen ist ein Angebot für beliebige Termine, 
nach Absprache. 

Interesierte Einzelpersonen bitten wir um Kontakt.

Anmeldungen und Information: 

MARCO DER POLE BILDUNGS- UND STUDIENREISEN 
ul.Kanonicza 15 
Kraków 31-002 Polen 
Tel/Faxnummer: 0048-12-4302131; 4302117 
office@marcoderpole.com.pl

oder
CENTRUM FÜR DIALOG UND GEBET IN OŚWIĘCIM
biuro@centrum-dialogu.oswiecim.pl
 

Kontakt


Krakowska Fundacja
Centrum Dialogu i Modlitwy
w Oświęcimiu
ul. M. Kolbego 1, 32-602 Oświęcim

tel.: +48 (33) 843 10 00
tel.: +48 (33) 843 08 88
fax: +48 (33) 843 10 01

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