Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

Buch: GOTT UND AUSCHWITZ

Das Buch enthält Texte zu den drei wichtigsten Ereignissen im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim im Jahr 2006: das Seminar über Edith Stein (9.Mai), Besuch von Papst Benedikt XVI (28. Mai) und das Seminar „Gott in den Düsternissen der Geschichte" (23.-24. November)

 

GOTT UND AUSCHWITZ

über Edith Stein, den Besuch von Papst Benedikt XVI.
und Gott in den Düstenissen der Geschichte

Hrsg. von M. Deselaers, L. Łysień, J. Nowak
Übersetzt von Elżbieta Wawrzyniak-Buschermöhle

UNUM Verlag, Kraków, 2010

 

Inhaltsverzeichnis

Vorwort (Walter Kardinal Kasper)
Vorwort (Stanisław Kardinal Dziwisz)
Einleitung

TEIL I. Edith Stein

WACŁAW DŁUGOBORSKI
Edith Steins Eintritt in die Politik: Breslau 1918-1919

ANNA GRZEGORCZYK
Der Einfluss des Denkens Edith Steins auf die Philosophie des 21. Jahrhunderts

MARIAN ZAWADA OCD
Die Bedeutung Edith Steins für die zeitgenössische Spiritualität

STANISŁAW KRAJEWSKI
Der Fall Edith Stein

ROMUALD JAKUB WEKSLER-WASZKINEL
Edith Stein als Herausforderung

MANFRED DESELAERS
Edith Stein und die Verantwortung der Kirche

 

TEIL II. Benedikt XVI.

 STANISŁAW KARDINAL DZIWISZ
Begrüßung von Papst Benedikt XVI. im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim [Auschwitz], 28. Mai 2006

ÖKUMENISCHES GEBET in Birkenau, 28. Mai 2006

 ANSPRACHE von Benedikt XVI. im Ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, 28. Mai 2006

 GENERALAUDIENZ von Benedikt XVI. in Rom am 31. Mai 2006

 ANSPRACHE von Benedikt XVI. an das Kardinalskollegium und die Mitglieder der Römischen Kurie, 22 Dezember 2006

MANFRED DESELAERS
Die Bedeutung der zwei Papstbesuche in Auschwitz

 
TEIL III. Gott in den Düsternissen der Geschichte

JOANNA BARCIK
Die fordernde Anwesenheit Gottes

GRZEGORZ CHRZANOWSKI OP
Die traditionelle Theodizee angesichts von Auschwitz - Thomas von Aquin und Hannah Arendt

MANFRED DESELAERS
Gott und das Böse. Anthropologisch-theologische Reflexion

ZBYSZEK DYMARSKI
Von Gott oder vom Menschen sprechen

JAN ANDRZEJ KŁOCZKOWSKI OP
Hat Gott in Auschwitz gelitten? Wo war Gott in jenen Tagen? Warum schwieg er?

LESZEK ŁYSIEŃ
Im Halbdunkel der Zweitdeutigkeit. Die flackernde Weise der Anwesenheit Gottes in den vom Menschen geschaffenen Höllen

PIOTR SIKORA
Die Düsternisse der Anwesenheit Gottes

KAROL TARNOWSKI
Verantwortung Gottes - Verantwortung des Menschen

KRZYSZTOF WIECZOREK
Werdet ihr wirklich wie Gott sein: Die Suche nach Sinn des Leiden als Kampf des Menschen mit Gott

PODIUMSDISKUSSION
In welcher Sprache vom Bösen sprechen?

 

DIETGER DEMUTH CSsR
Geleitwort zur Mitherausgabe der deutschen Übersetzung

 

Einleitung

 

Die vorliegende Sammlung, die wir dem Leser übergeben möchten, enthält Texte dreier wichtiger Ereignisse des Jahres 2006 im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim [Auschwitz]: ein Edith Stein gewidmetes Seminar (9. Mai), der Besuch von Papst Benedikt XVI. (28. Mai) und das Seminar Die Anwesenheit Gottes in den Düsternissen der Geschichte (23.-24. November).

Als wir mit den Vorbereitungen für die Seminare begannen, wussten wir noch nicht, dass uns der Heilige Vater besuchen wird. Nun lassen sich glücklicherweise alle drei Ereignisse zu einem Ganzen zusammenfügen, welches zu einem Zeugnis dessen wird, wovon Benedikt XVI. sagte:

„Gottlob wachsen im Umkreis dieser Stätte des Grauens mit der Reinigung des Gedächtnisses, zu der sie uns drängt, vielfältige Initiativen, die dem Bösen eine Grenze setzen, dem Guten Kraft geben wollen. Eben durfte ich das Zentrum für Dialog und Gebet segnen. [...] So dürfen wir hoffen, dass aus dem Ort des Grauens Besinnung wächst und dass das Erinnern hilft, dem Bösen zu widerstehen und der Liebe zum Sieg zu verhelfen"1.

 

Die Entstehung dieses Buches zeugt davon, dass wir uns im Bewusstsein der Verantwortung, zu der diese uns aufruft, für die Stimme von Auschwitz geöffnet haben. Es ist zugleich ein Zeichen der Hoffnung, dass aus dem Andenken einer sehr schwierigen Vergangenheit Gutes erwachsen kann.

 

Im Angesicht von Auschwitz steht unser Glaube vor der Herausforderung der Zeugnisse der Opfer. Diese sind völlig unterschiedlich. Zu einem der wichtigsten Zeugnisse wurde in den letzten Jahren die Stimme Edith Steins, der Karmelitin Teresa Benedikta vom Kreuz, die wegen ihrer jüdischen Abstammung in Auschwitz umkam. Die katholische Kirche sprach sie selig (1987), heilig (1998) und erklärte sie zur Mitpatronin Europas (1999). Um die Bedeutung dieser wichtigen Persönlichkeit gerade auch im Kontext des christlich-jüdischen Dialogs besser verstehen zu können, haben wir ihr in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Museum Auschwitz-Birkenau und der Krakauer Provinz der Unbeschuhten Karmeliten ein Seminar gewidmet. Dieses bot vielen Repräsentanten des polnischen Denkens, die auch institutionell mit Leben und Werk der Patronin Europas verbunden sind, die Gelegenheit zur Begegnung. Professor Wacław Długoborski, ein ehemaliger Häftling des Lagers Auschwitz-Birkenau und langjähriger Leiter der historischen Abteilung des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau in Oświęcim [Auschwitz], stellte die wenig bekannte Periode des politischen Engagements der jungen Studentin aus Breslau in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg dar. Professor Anna Grzegorczyk, Direktorin des Edith-Stein-Forschungszentrums in Poznań [Posen], analysierte den Einfluss des Denkens Edith Steins auf die zeitgenössische Philosophie. Der Karmelitenpater Dr. Marian Zawada, Direktor des Edith-Stein-Zentrums für Geistliche Kultur „Communio Crucis" in Kraków [Krakau], sprach über ihre Bedeutung für die christliche Spiritualität. Professor Stanisław Krajewski, der Co-Vorsitzende des Polnischen Rates der Christen und Juden, legte den „Fall Edith Stein" aus jüdischer Perspektive dar. Der Priester Dr. Jakub Romuald Weksler-Waszkinel, der den Holocaust überlebte, ist derzeit Dozent für Philosophie an der Katholischen Universität Lublin. Er sprach über Edith Stein als Herausforderung für das Andenken der Kirche im Kontext des christlich-jüdischen Dialogs. Dr. Manfred Deselaers vom Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim [Auschwitz] stellte Aspekte der Verantwortung der Kirche im Zusammenhang mit dem Brief Edith Steins an Papst Pius XI. dar.

 

Der Besuch Papst Benedikt XVI. im Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim [Auschwitz] war für uns von ungeheurer Bedeutung. In der Zeit zwischen dem Besuch des „polnisches" Papstes Johannes Paul II. (1979) und dem Besuch des „deutschen" Papstes Benedikt XVI. ist eine ganze Epoche schwierigen christlich-jüdischen Dialogs enthalten, der weiterhin eine Herausforderung für beide Seiten bleibt. Aus diesem Grund entstand vor einigen Jahren das Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim [Auschwitz]. Johannes Paul II. segnete die Anfänge dieses Werkes. Der Besuch von Papst Benedikt XVI. und dessen Segen, der auch den Karmelitinnen galt, wurde zur Bestätigung des Sinns dieses Werkes und zur Herausforderung, das Engagement für Versöhnung, Frieden und Hoffnung weiterzuentwickeln. Das Andenken an den herzlichen Verlauf dieser Begegnung hilft uns sehr dabei.

Im Angesicht von Auschwitz von Gott zu sprechen, ist nicht einfach. Beim Besuch im ehemaligen Konzentrationslager begann Papst Benedikt XVI. seine Ansprache mit folgenden Worten: „An diesem Ort des Grauens, einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte, zu sprechen, ist fast unmöglich [...]" Dieser Ansprache gingen langes Schweigen und Gebet voraus. Aber selbst das Gebet geht einem hier nicht leicht von den Lippen: „An diesem Ort versagen die Worte, kann eigentlich nur erschüttertes Schweigen stehen - Schweigen, das ein inwendiges Schreien zu Gott ist: Warum hast du geschwiegen?"

Der Papst traf sich mit ehemaligen Häftlingen. Gerade die Verbundenheit mit ihnen, Liebe und Solidarität mit den Opfern, enthüllen den tieferen Sinn und die Perspektive des Gebets: „In solchem Schweigen verbeugen wir uns inwendig vor der ungezählten Schar derer, die hier gelitten haben und zu Tode gebracht worden sind; dieses Schweigen wird dann doch zur lauten Bitte um Vergebung und Versöhnung, zu einem Ruf an den lebendigen Gott, dass er solches nie wieder geschehen lasse".

 

Die Idee, ein Seminar mit dem Titel Die Anwesenheit Gottes in den Finsternissen der Geschichte zu organisieren, entstand in den Herzen von Menschen, die sich mit Oświęcim [Auschwitz] verbunden fühlen. Dr. Joanna Barcik, die Enkelin eines ehemaligen Häftlings, des langjährigen Kustos und Vizedirektors des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau Tadeusz Szymański, besuchte ihren Großvater häufig, der bis an sein Lebensende auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers wohnte. Dr. Leszek Łysień war mehrere Jahre lang Kaplan in der Pfarrei Maria Königin von Polen und wohnte gleich neben dem ehemaligen Lager Birkenau. Für sie war die Idee ihres Freundes, des Priesters Manfred Deselaers, inspirierend, der seit über 10 Jahren im Zentrum für Dialog und Gebet arbeitet. Unter dem Eindruck der Last und der Herausforderung der Fragen, die sich uns von diesem Ort her aufdrängten, wollten wir das Bedürfnis ausdrücken, Antworten zu suchen und eine Perspektive der Hoffnung zu skizzieren. In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Religionsphilosophie der Philosophischen Fakultät der Päpstlichen Theologischen Akademie in Kraków [Krakau] veranstalteten wir deshalb ein Seminar, zu dem sich Philosophen und Theologen aus Kraków [Krakau], Gdańsk [Danzig], Bielsko-Biała [Bielitz-Biala], Katowice [Kattowitz] und anderen polnischen Städten versammelten. Ein wichtiger Teil der gemeinsam verbrachten Zeit, Gespräche und Diskussionen an der Schwelle zu Auschwitz war die Kreuzwegmeditation auf dem Gelände des ehemaligen Lagers Birkenau, die uns von neuem die Bedeutung des Schweigens und des Sich-in-die-Stimme-der-Zeugen-Hineinvertiefens bewusst machte. Wer diese vernimmt, muss anders philosophieren.

Unter Zuhilfenahme des Denkens u.a. von E. Lévinas, E. Fackenheim, H. Arendt, H. Jonas versuchten die Philosophen in ihren Vorträgen, im Bewusstsein der tiefen Unvollkommenheit der Sprache und der ungeheuren Schwierigkeiten, die das Thema aufwirft, um die Fragen zu ringen, welche aus dem Herzen des Schmerzes selbst und dem Entsetzen der geschichtlichen Finsternisse emporsteigen. Wo war Gott, wo ist er - allmächtig, barmherzig, gut, liebevoll - während die Eruption des Bösen ihren Zenit erreicht, während alles in den Abgrund der Seelenlosigkeit und der Beliebigkeit versinkt. Erscheint nicht in solchen Momenten die Welt und das Leben auf ihr als „dumme, laute und bedeutungslose Erzählung eines Idioten" von Shakespeare? Welchen Blickwinkels bedarf es, um in solch einer Situation nicht der düsteren Verzweiflung zu verfallen, welche die radikale Sinnlosigkeit von allem verkündet? Vielleicht desjenigen, von dem Konstanty Michalski schreibt: „ Da ich nur in das mich umgebende Feuer blickte, war es nicht schwer, in seinen Flammen zwei seit Jahrhunderten wirkende Kräfte der Liebe und des Hasses zu erkennen"2.

Die Frage nach der Anwesenheit Gottes im Pandämonium der Geschichte muss, soll sie voller Erhabenheit erklingen, gleichzeitig die Frage nach der Anwesenheit des Menschen sein. Greifen wir zu J. B. Metz, einem für die Auschwitz-Problematik besonders sensiblen Theologen: „Die theologische Frage nach Auschwitz heißt ja nicht nur: Wo war Gott in Auschwitz? Sie heißt auch: Wo war der Mensch in Auschwitz? Was mich an der Situation „nach Auschwitz" immer besonders tief berührt und beunruhigt hat, war das Unglück, war die Verzweiflung derer, die diese Katastrophe überlebt haben. Soviel sprachloses Unglück, so viele Selbstmorde! Hier sind offensichtlich Menschen an der Verzweiflung am Menschen gescheitert, an dem, wozu Menschen gegenüber Menschen fähig sind. So hat diese Katastrophe die metaphysische und moralische Schamgrenze zwischen Mensch und Mensch tief abgesenkt, sie hat das Band der Solidarität zwischen allem, was Menschenantlitz trägt, verletzt. So etwas überstehen nur die Vergesslichen. Oder die, die schon erfolgreich vergessen haben, dass sie etwas vergessen haben. Aber auch sie bleiben nicht ungeschoren. Denn man kann auch auf den Namen des Menschen nicht beliebig sündigen"3.

Wie sich zeigt, berühren wir, wenn wir auf Gott und das Böse hinweisende Fragen berühren, irgendein abgründiges Geheimnis. Hier ist nichts einfach, in keinem Fall kann man zur Tagesordnung übergehen. Es bedarf eines radikalen Denkens, aber zugleich bedarf es einer tiefen Empfindsamkeit des Denkens, um nicht zu sagen, einer Frömmigkeit des Denkens. Einerseits kann der moralische Sinn des Menschen mit dem Ausmaß des nicht zu rechtfertigenden Bösen nicht zurechtkommen, welches die Menschheitsgeschichte durchzieht. Deshalb richtet er die Anklage an die Adresse Gottes. Die Anklage kann die ganze Farbpalette annehmen. Von der Negation des Absoluten, über gnostische oder pseudognostische Überlegungen bis zu solchen Anklagen, wie sie Konrad aus Mickiewiczs Ahnenfeier4 erhebt: „Lügner, wer nannte dich Liebe, Du bist nur Weisheit"... Andererseits wissen wir schließlich: es waren Menschen, die Menschen dieses Schicksal bereiteten... Aber was nun? Wie also mit diesem Thema ringen, das bodenlos zu sein scheint, das schmerzt und jegliche Werkzeuge eines logischen Diskurses verwirft? Eines ist sicher: ein mit den Werkzeugen der Logik bewaffneter Verstand genügt genauso wenig wie kaltes unengagiertes Denken. Um mit den von den Teilnehmern dieser Konferenz aufgeworfenen Fragen zu ringen, bedarf es eines besonderen Heroismus des Denkens. Ja mehr noch: „es bedarf der Liebe im Denken". Lassen wir nochmals Konstanty Michalski zu Wort kommen: „Wenn man heute von Heroismus schreibt, muss sich in einem eine ganze innere lebendige Werkstatt entzünden. Die muss man entzünden mit einer Liebe, die stärker ist als der Tod"5.

 

Die Textsammlung, die der Leser im vorliegenden Buch vorfindet, ist, wie schon gesagt, die Frucht eines gemeinsamen Lauschens auf die Stimme von Oświęcim [Auschwitz]. Nicht ohne Bedeutung ist auch die Tatsache, dass sich durch diese Initiative ein Netz von Freunden entwickelt, die das Bewusstsein der gemeinsamen Verantwortung und die Kraft der Hoffnung verbindet: „dass das Andenken der Vergangenheit hilft, sich dem Bösen entgegenzustellen und zu erreichen, dass die Liebe triumphiert." 

Manfred Deselaers, Leszek Łysień

 

1 zit nach: http://www.vatican.va/holy_father/benedict_xvi/speeches/2006/may/documents/hf_ben-xvi_spe_20060528_auschwitz-birkenau_ge.html [Stand: 04.02.2009]

2 K. Michalski, Między heroismem a bestialstwem, Kraków [Krakau] 1949, S.11.

3 zit. nach: J. B. Metz, Zum Begriff der neuen Politischen Theologie 1967-1997, Mainz 1997, S. 154.

4 polnisch: Dziady

5 K. Michalski, Między heroismem a bestialstwem, a.a.O., S.21.

 

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