Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

Briefe an ehemalige Häftlinge

  • Frauke Buenning und Mirjam Laux, Hadamar

    Deutschland, 13.12.2004

     

     

     

    Liebe Unbekannte, die Sie in Auschwitz waren und überlebt haben,

     


     

    wir schreiben Ihnen diesen Brief, da wir Ihnen unsere Eindrücke, Gedenken und Bitten mitteilen wollen. Wir waren selbst im Juni dieses Jahres mit einer Gruppe in Auschwitz. Unsere Gruppe setzte sich aus 15 deutschen Jugendlichen aus dem Raum Limburg in Hessen sowie 11 deutschen Erwachsenen zusammen. Das Besondere an unserer Gruppe war nicht nur, dass Jugendliche und Erwachsene zusammen reisten, sondern dass auch neben den deutschen Erwachsenen eine Israelin, Naomi Rozen, unsere Gruppe komplettierte, so dass Gruppe einen ganz besonderen Charakter entwickelte. Naomi verlor in Auschwitz sowohl ihre Groß- als auch ihre Schwiegereltern – Menschen, die wie so viele andere unschuldige Menschen ihr Leben dort lassen mussten, aber das wissen Sie ja leider nur allzu gut.

     

    Wir sind noch immer zutiefst bewegt von den Eindrücken, die wir dort gewonnen haben, wenngleich wir uns bewusst sind, dass man diese nicht annähernd mit dem vergleichen kann, was Sie in Ihrer Jugend durchleben mussten. Dieses Leid wurde Ihnen von Deutschland zugefügt- dessen sind wir uns bewusst. Wir hoffen aber dennoch, dass Sie unserer Generation, die diese Verbrechen nicht leugnet und sie aufs Schärfste verurteilt, eine Chance geben, da wir für die Taten unsere Vorfahren nicht verantwortlich gemacht werden sollten.

     

    Auf unserer Reise in die schreckliche Vergangenheit, die man wahrscheinlich nie als abgeschlossenen bezeichnen kann, lernten wir mit Henryk Mandelbaum, einen jüdischen Überlebenden kennen, der in seiner Jugend an den Krematorien in Birkenau arbeiten musste und der uns zutiefst mit seinen Erzählungen berührte. Erst so konnten wir uns ein wenig besser vorstellen, was die Menschen in dieser schrecklichen Zeit durchleben mussten. Besonders schwer fiel uns dies, da uns der Ort, so unglaublich es sich für Sie auch anhören mag, zunächst außerordentlich friedlich und ruhig erschien. Die Sonne schien und das Gras leuchtete uns in einem saftigen Grün entgegen. Kaum vorstellbar, dass dort so viele Menschen ermordet wurden und dieser Ort für immer ein Ort des Grauens ist. Natürlich wissen auch wir, dass man diesen Ort nicht als friedliche Idylle in Erinnerung behält, sondern gerade das Gegenteil der Fall ist. Dieser Realität sind wir uns bewusst und möchten nicht die Augen davor verschließen. Es muss für Sie damals alles so unglaublich entwürdigend und schrecklich gewesen sein. Wir wissen auch, dass wir eine der letzten Generationen sind, die noch über die Möglichkeiten verfügt, den Dialog mit Menschen wie Ihnen suchen zu können.

     

    Gerade deshalb sind wir Henryk Mandelbaum und Orna Birnach, die uns hier in Limburg ihre ganz persönliche Geschichte des Grauens erzählten, sehr dankbar, dass Sie sich bemühen als Warnung für die folgenden Generationen von Ihren Erlebnissen zu berichten, damit sich dieses Grauen nicht wiederholt. Vermutlich suchen auch Sie in Ihrer Heimat den Dialog mit anderen Personen. Dies ist aus unserer Sicht besonders wichtig, da dieser Schrecken nicht an Opferzahlen dargestellt werden kann, sondern nur die Chance, ein Gespräch zu führen, hilft, sich ein realistisches Bild der Vergangenheit machen zu können.

     

    Vor nun 60 Jahren wurden sie offiziell aus der Gefangenschaft befreit; doch richtig frei sind Sie sicherlich noch heute nicht, da Sie ihr ganzes Leben lang von Ihrer Geschichte verfolgt werden. Wir hoffen sehr, dass Sie noch lange die Kraft haben werden, um Ihre ganz persönliche Geschichte erzählen zu können, da niemals die Möglichkeit aufkommen sollte, über solch ein Verbrechen zu schweigen, bis es gar in Vergessenheit geraten könnte und unter Umständen eventuell geleugnet erden könnte. Daher bemühen auch wir uns im Rahmen unserer Möglichkeiten, dies zu vermeiden, indem wir unserer Umwelt von unseren Eindrücken, Erlebnissen und Gefühlen berichten und andere motivieren, sich mit diesem Thema auseinander zu setzen.

     

    Diese Erzählungen begannen bei uns zunächst im kleinen Rahmen. Als wir unseren Familien und Freunden, denen wir nach unserer Rückkehr so viel zu erzählen hatten, von unserer Fahrt berichteten, spürten wir, dass wir über so etwas Schlimmes nicht schweigen können. Natürlich mussten auch wir erst einmal versuchen zu verarbeiten und ansatzweise nachzuvollziehen, wie es zu so etwas kommen konnte, wenngleich wir uns diese Frage vermutlich nie beantworten können, da es alles so unwirklich wirkt. Nachdem wir also im kleinen Kreis der Familie und Freunde bereits eindrücklich berichtet hatten, merkten wir, dass wir noch mehr Leute erreichen konnten. So folgte diesen Erzählungen eine Präsentation in der Schule vor ca. 200 Schülern und zuletzt eine Gedenkfeier an die Pogrome von 1938 in Deutschland.

     

    Bei all diesen Gelegenheiten, bei denen Menschen, die bereit waren uns zuzuhören, anwesend waren, gaben wir ihnen neben Fakten viele persönliche Erinnerungen mit auf den Weg. Diese Erinnerungen waren individuell ganz verschieden; so war es zum Beispiel ein Foto eines unglaublich lebensfroh und glücklich dreinschauenden Kindes, das den einen bewegte, beim anderen war es ein Paar Babyschühchen; der Nächste verbindet Auschwitz mit einem bestimmten Gedicht. Wir waren und sind noch heute zutiefst bewegt. So gaben wir also bei unseren kleinen Veranstaltungen neben Fakten und Zahlenmaterial besonders unsere Erinnerungen und die damit verbundenen Gefühle an die Zuhörer weiter. Dies ist natürlich nicht annähernd so eindrücklich, als wenn Überlebende wie Sie von Ihrem Erlebten berichten. So schrecklich diese Erinnerungen für uns auch scheinen, sind wir uns doch dessen bewusst, dass es die Wahrheit ist und wir versuchen wollen, diese Wahrheit über das Grauen von Auschwitz weiterzugeben.

     

    Wir hoffen sehr, dass wir Sie bei dieser Aufgabe unterstützen können und wollen dies auch im Rahmen der uns gegebenen Möglichkeiten tun. Wir fühlen uns Ihnen und dem, was Sie erleben mussten, auf eine ganz besondere Art verbunden, gerade weil wir Deutsche sind, und hoffen sehr, dass dies für Sie kein Problem darstellt.

     

    Wir wünschen uns, dass Sie noch möglichst lange Kraft haben, sofern es möglich ist, immer wieder von dem Erlebten zu berichten, damit ihre Erzählungen sowohl als Erinnerungen an eine grausame Vergangenheit, als auch als Mahnung an die Gegenwart erhalten bleiben und sie uns hoffentlich wegweisend für eine bessere und für uns alle friedlichere Zukunft sein können.

     

    In diesem Sinne wünschen wir Ihnen alles erdenklich Gute und viel Erfolg, auf dass Sie bei Ihnen Zuhörern, welche die Bereitschaft mitbringen, sich mit diesem Thema auseinander zusetzen, auf offene Ohren treffen. Auch wir werden weiterhin versuchen unsere Erlebnisse weiterzugeben und besonders Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Auschwitz und allem was dazu gehört zu motivieren.

     

    Frauke Bünning und Mirjam Laux

     

    Im Namen der Jugendlichen, die an der Auschwitzfahrt 2004 des Jugendbildungswerkes Limburg-Weilburg in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Limburg teilnehmen.

     

    Beide 1988 geboren und Schülerinnen des Fürst-Johann-Ludwig-Gymnasiums in Hadamar.

  • Anne Wonsack - Huenfelden

    Auschwitz-Juni 2004

     

    Im Juni diesen Jahres war ich – Anne Wonsack – in Auschwitz. Anfangs war ich einfach nur überrascht. Überrascht davon, wie wenig dieser Ort mit den grausamen Ereignissen, den Berichten von Überlebenden, den Dokumentationen gemeinsam hat. Was ich zuerst gesehen habe, das waren viele Bäume. die geblüht haben, und Wiesen voller bunter Blumen. Zudem kam noch fast immer blauer Himmel und Sonnenschein. Die alten Baracken im Stammlager sehen aus wie einfache Backsteinhäuser. Natürlich irritiert der Stacheldrahtzaun.

     

    Schon seltsam, ja irgendwie auch traurig, wie das alles seinen Weg nimmt. Vor ungefähr sechzig Jahren hat sich an diesem Ort etwas abgespielt, das wohl keiner von uns wirklich richtig nachvollziehen, verstehen kann – zumindest mir geht es so. Und dieser Ort des Leidens wirkt auf uns heute so friedlich, so freundlich. Genau das macht mich in irgendeiner Weise wütend.

     

    Dürfen wir es zulassen, dass Auschwitz vergessen wird? Nein! Wir müssen alles uns Mögliche daran setzen, dass wir auch und besonders diesen Teil unserer Geschichte kennen lernen und weitergeben!

     

    Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich mit Orna Birnach, Jehuda Bacon und Henryk Mandelbaum drei Überlebende kennen lernen durfte. Drei Menschen, die neben wenigen anderen von vielen Millionen überlebt haben, durfte ich erleben. Es war einfach nur faszinierend, wie viel Lebensfreude diese drei Menschen hatten. Für mich ist das kaum nachvollziehbar. Wie kann jemand, der einen Teil seines Lebens an diesem Ort verbringen musste, der sich immer an die Greueltaten dort erinnern wird, diesen Lebensabschnitt nicht loswerden kann, so voller Wärme sein?

     

    Henryk Mandelbaum hat uns an den Krematorien die Arbeitsschritte erklärt, für die er zuständig war. Er hat uns jeden Ablauf bis ins kleinste und vor allem bis ins wirklich ekelhafteste Detail erklärt (er war im Sonderkommando). Und als wir abends noch lange mit ihm zusammengesessen haben, hat er dennoch die ganze Zeit gestrahlt. Er hat sich gefreut, dass Jugendliche Interesse zeigen, dass Jugendliche das Vergessen verhindern wollen. Verabschiedet hat er uns mit den Worten: „Lebt euer Leben! – Mehr nicht!!!“ Natürlich war es ihm sehr wichtig, dass wir unsere Erfahrungen weitergeben. Aber er hat trotzdem unser Leben in den Vordergrund gestellt – und das obwohl Deutsche, unsere Vorfahren, in einem Teil seines Lebens so gewütet haben und den Rest seines Lebens quasi vergiftet haben. Das ist wirklich kaum fassbar!

     

    Vor allem auch bei Jehuda Bacon ist dies zu sehen. Einerseits der Wunsch, ja stärker noch das Ziel so viele Informationen wie möglich an so viele Personen wie möglich weiterzugeben. Aber andererseits ist ihnen das Leben geblieben! Leben! Sie genießen ihr Leben – so mein Eindruck – auch wenn sie natürlich immer wieder auf ihre Vergangenheit stoßen, auch darauf gestoßen werden. Dennoch, sie wollen Leben!

     

    Hier setzt meine eigentliche Frage an. Das jüdische Volk ist das von Gott auserwählte Volk. Gott hat auf Israeliten seine schützenden Hände gelegt. Aber was war in den 50-er Jahren im 20. Jahrhundert? Ich möchte nicht darauf hinaus, wie Gott so etwas zu-lassen konnte. Mich interessiert es, welchen Bezug zu Gott Überlebende haben. Gibt es an Gott nur den Vorwurf? Nur das, wieso hast du das zugelassen? Oder ist der Glaube an Gott die Stütze, die Grundlage, auf die das weitere Leben nach den schrecklichen Tagen in Auschwitz sich aufbaut?

     

    Diese Gedanken gehen mir schon seit längeren durch den Kopf. Eben vor allem mit dem Bezug, den ein Jude zu Gott hat / hatte – indem er sich als einen Auserwählten sieht. Das ist natürlich eine Sache, die kleinesfalls zu pauschalisieren ist, ganz klar. Aber mir wäre es einfach unheimlich wichtig, wenn ich dazu noch einmal die ein oder andere Aussage bekäme. Neben vielen Dingen, die mir an Auschwitz noch unbegreiflich sind, viele davon werden wohl auch immer so bleiben, ist dies vielleicht etwas, was ich von Überlebenden gerne wüsste:

     

    Inwiefern spielt Gott eine Rolle im Leben nach Auschwitz?

     

     

    von Anne Wonsack, Hünfelden
    Schülerin an dem Gymnasium Marienschule Limburg
    geboren am 12.Okt. 1987 in Deutschland

  • Ewelina Matyjasik, Oswiecim

    Bierun, 28.12.2004


    Liebe ehemalige Häftlinge!


    Zu Beginn meines Briefes möchte ich mich kurz vorstellen. Ich heiße Ewelina Matyjasik, bin 17 Jahre alt und wohne in dem winzigen Städtchen Bierun, das direkt neben Oswiecim liegt. Ich bin ein normaler, ein bischen verrückter Teenager, der seinen Ort in der Welt finden will und seinen Lebensweg.


    Vielleicht beginne ich damit, wie ich vom Lager erfahren habe, wer mir davon erzählt hat. Dafür muß ich über 10 Jahre zurückblicken. Vor Jahren war die Brücke, die Babice mit Oswiecim verbindet, offen, aber bis ins vergangene Jahr dauerten Renovierungsarbeiten an diesem Objekt. Deshalb sind wir auch, als ich klein war und mit den Eltern nach Oswiecim fuhr, am Gelände der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau vorbeigefahren.


    Das erste Mal, als wir vorbeifuhren, dachte ich mir (als das damals kleine Kind), dass das Kamine auf einem Kampingplatz seien. Doch meine weisen Eltern haben mir erklärt, wovon das Überreste sind.


    Seitdem stellte ich mir jedesmal, wenn ich an Birkenau vorbeifuhr, die Frage: Wie konnte das geschehen? Aber damals hatte ich nicht das Bewußtsein, um das alles zu verstehen.


    Später hatte ich in Laufe meines kurzen Lebens mehrmals die Gelegenheit, auf dem Gelände des Stammlagers zu sein. Aber die „Besichtigung" dieses Ortes gab mir keine endgültigen Antworten.


    Seit Anfang dieses Schuljahres, d.i. seit September des Jahres 2004, habe ich die Ehre, an den Jugendtreffen im Zentrum für Dialog und Gebet in Oswiecim teilzunehmen. Bei diesen Treffen (geleitet von Frau Sylwia Stanska und Priester Manfred Deselaers) werden sehr wichtige Themen behandelt, die uns jungen Menschen helfen, die Vergangenheit zu verstehen und die Gegenwart zu ordnen. Das allgemeine Ziel des Projektes „Wohnort Oswiecim" ist, die Jugendlichen mit der Geschichte der Stadt unter besonderer Berücksichtigung des II. Weltkrieges bekannt zu machen, sowie sie auf den interkulturellen, interreligiösen und internationalen Dialog vorzubereiten.


    Der erste Themenblock (von fünf) war „Auschwitz - Geschichte und Symbol", den wir Anfang November abschlossen.


    Besonders während dieses Blockes begann ich einige Sachen zu verstehen. Die Begegnungen mit den ehemaligen Häftlingen Frau Halina Birenbaum und Herrn Smolen bewirkten, dass ich mir zum ersten Mal wirklich die schweren Bedingungen vorstellen konnte, die im Lager herrschten. Wie jeder neue Tag Angst brachte, Schmerz und Leid. Zum ersten Mal ist bei mir angekommen, wie wirklich schrecklich dieses „Leben" war. Nie vorher hatte ich das so tief empfunden. Wie für viele, war für mich Leid überhaupt, der Tod einer riesigen Menge von Menschen schrecklich, aber erschütternd und am schmerzlichsten war für mich der Tod eines Einzelnen. Das kann man am besten bemerken, wenn jemand stirbt, der uns nahe ist.


    Vor allem durch Frau Birenbaum und Herrn Smolen sowie zahlreiche Begegnungen auf dem Gelände des ehemaligen Auschwitz I und Auschwitz-Birkenau begann ich darüber nachzudenken, warum und wie es dazu gekommen ist. Warum sind so viele „religiöse" Menschen von der trügerischen Vision einer besseren Welt der „besseren Rasse" verführt worden? Warum hat niemand reagiert, und wenn doch, warum hat er nicht wie Hitler Massen angezogen? Warum mussten so viele Menschen ihr Haus verlieren, ihre Familie, sogar ihr Leben? Schliesslich hat das auf lange Sicht diesen schlechten Menschen nichts gebracht, sie wurden dadurch nicht schön, jung, unsterblich. Im Gegenteil, sie verloren ihr Leben und erhielten nichts im Tausch dafür.


    Dank dieser Treffen und der Erweiterung meines Wissens zum Thema Vernichtung habe ich viel verstanden. Ich habe erkannt, dass fehlende Liebe im Elternhaus, oder auch, dass man sie einander nicht zeigt, unabwendbare Folgen haben kann (wie es u.a. im Fall des Lagerkommandanten Rudolf Höß war).


    Aber noch immer kann ich mir die Frage nicht beantworten, wie es möglich ist, dass „MENSCHEN MENSCHEN DIESES LOS BEREITETEN". Ich weiß auch nicht, ob ich das jemals werde begreifen können.


    Ich kann nicht viel dazu tun, dass sich die Geschichte nicht im Kreis dreht. Ich will mich jedoch bemühen, dass meine Kinder die Wahrheit kennenlernen; ich will mein bescheidenes Wissen anderen jungen Leuten weitergeben, damit auch sie ihre Zukunft bauen können, weil sie den richtigen Weg kennen. Ich hoffe, dass ich wenigstens auf diese Weise alle Opfer des Holocaust ehre.


    Ich danke Euch, liebe Zeitzeugen, dafür, dass Ihr uns mit Eueren Erzählungen helft, die Wahrheit kennen zu lernen, dafür, dass ihr uns helft, unseren Charakter zu formen und uns dessen zu freuen, was uns Gott gibt.




    Hochachtungsvoll

    Ewelina Matyjasik


  • Pawel Bascik, Oswiecim

    Sehr geehrte ehemalige Häftlinge des KL Auschwitz-Birkenau!


    Seit September nehme ich an dem Projekt „Wohnort Oświęcim" teil, das vom Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim organisiert wird. Dessen Anliegen ist es, Jugendlichen die Geschichte dieser Stadt nahe zu bringen mit besonderer Berücksichtigung der tragischen Seiten, die in die Zeit des II. Weltkrieges fallen, und sie auf den Dialog mit anderen Kulturen, Religionen und Völkern vorzubereiten. Das Projekt besteht aus fünf Themenblöcken. Im Rahmen des ersten, „Auschwitz - Geschichte und Symbol", besichtigten wir das Gelände des Stammlagers Auschwitz I sowie Birkenau. Wir haben uns auch mit Zeitzeugen getroffen, mit Herrn Kazimierz Smoleń und Frau Halina Birenbaum.


    Im Zusammenhang mit den sich nähernden Feiern zum 60-ten Jahrestag der Befreiung des Lagers und der Stadt Oświęcim möchte ich im Namen meiner Freundinnen und Freunde und in meinem eigenen meine Hochachtung und Dankbarkeit Ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen. Wir schätzen Ihre Kraft und den Mut, Zeugnis zu geben vom auschwitzer Martyrium vieler Völker. Wir hoffen, dass die Welt endlich Ihren Ruf nach Beendung von Hass und nach Achtung der Würde und Recht zum Leben eines jeden Menschen vernimmt.


    Auch wir, junge Menschen, wollen Sie in diesem Friedenswerk unterstützen. Deshalb bitten wir Sie, dass Sie unseren Händen Ihre Botschaft an die Welt anvertrauen, und wir bemühen uns mit allen Kräften, sie zu verkünden und darauf zu achten, dass sie nicht vergessen wird, denn schliesslich „Völker, die ihr Gedächtnis verlieren, verlieren ihr Leben".


    Paweł Baścik



  • Für alle, die unvorstellbares Leid ertragen mussten

    Für alle, die unvorstellbares Leid ertragen mussten

     

     

     

     

    Wir sind hier

     

    Wir leben hier

     

    Wir denken hier

     

    Wir lernen hier

     

    Hier versuchen wir

     

    zu verstehen

     

    Zu verstehen was das sollte

     

    Zu verstehen was da war

     

    Zu verstehen wie man zu so etwas

     

    Fähig sein kann

     

    Fähig zu quälen

     

    Fähig zu flotern

     

    Fähig zu verachten auf eine

     

    Grausame Weise

     

    Auf eine Weise die innerlich zerfrisst

     

    Auf eine Weise die leiden lässt bis zu

     

    Einer Grenze

     

    Eine Grenze die kurz vorm Tod gezogen wird

     

     

     

    Lebendig – oder doch schon ToT?

     

     

     

    Schüler der Handelsakademie Hollabrunn in Österreich

  • LIEBE ZEITZEUGEN, EHEMALIGE HÄFTLINGE DEUTSCHER KONZENTRATIONSLAGER !

     

     

     

     

    t221d

     

    Oswiecim, 18.01.2005

     

    Liebe Zeitzeugen,

     

    ehemalige Häftlinge deutscher Konzentrationslager !

     

    Es nähern sich die Gedenkfeiern zum 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau.

     

    Die wichtigsten Personen, so scheint uns, sind in diesem Zusammenhang Sie, die Überlebenden, und die Jugend – die Zeugen der Vergangenheit und die Erbauer und Gestalter der Zukunft.

     

    Deshalb kamen wir, Mitarbeiter des Zentrums für Dialog und Gebet in Oświęcim und des Maximilian-Kolbe-Werkes in Freiburg, auf den Gedanken, zwischen Ihnen und Jugendlichen aus Anlass dieses Gedenktages eine Brücke zu bauen.

     

    Polnische Jugendliche aus der Stadt Oswiecim, die sich regelmäßig im Zentrum für Dialog und Gebet treffen, und deutsche Jugendliche, die einige Tage “am Rande von Auschwitz” verbracht haben oder Zeitzeugengespräche mit polnischen Überlebenden in Deutschland geführt haben, schreiben Ihnen von ihren Erfahrungen und bitten Sie um Ihre Antwort.

     

    In verschiedenen Briefen drücken die jungen Menschen ihre große Dankbarkeit über die Begegnungen in Deutschland und an der Gedenkstätte in Oświęcim aus und sprechen von ihren tiefen Eindrücken der Fassungslosigkeit, der Trauer und des Mitgefühls, die sie mit nach Hause genommen haben, aber auch von der Verantwortung, die sie empfinden, ihr Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Damit Sie einen Eindruck von den Inhalten und Anliegen der Briefe erhalten, legen wir Ihnen eine Zusammenfassung bei.

     

    Die Jugendlichen beschäftigt aber auch ein Anliegen, für das wir Sie um Ihre Hilfe bitten. Irgendwann werden keine Zeitzeugen mehr am Leben sein. Ihr Vermächtnis aber muss weitergetragen werden. Viele Jugendliche sind dazu bereit. Sie fragen sich, wie sie dies am besten tun können.

     

    Pawel aus Oswiecim formuliert es so:

     

    „Im Zusammenhang mit den sich nähernden Feiern zum 60. Jahrestag der Befreiung des Lagers und der Stadt Oświęcim möchte ich im Namen meiner Freundinnen und Freunde und in meinem eigenen meine Hochachtung und Dankbarkeit Ihnen gegenüber zum Ausdruck bringen. Wir schätzen Ihre Kraft und den Mut, Zeugnis zu geben vom Auschwitzer Martyrium vieler Völker. Wir hoffen, dass die Welt endlich Ihren Ruf nach Beendung von Hass und nach Achtung der Würde und Recht zum Leben eines jeden Menschen vernimmt. Auch wir, junge Menschen, wollen Sie in diesem Friedenswerk unterstützen. Deshalb bitten wir Sie, dass Sie unseren Händen Ihre Botschaft an die Welt anvertrauen, und wir bemühen uns mit allen Kräften, sie zu verkünden und darauf zu achten, dass sie nicht vergessen wird, denn schliesslich „Völker, die ihr Gedächtnis verlieren, verlieren ihr Leben”.

     

    Und Schülerinnen der Maria-Ward-Schule in Mainz bitten: „Deshalb würden wir uns freuen, wenn Sie für uns noch einmal aufschreiben könnten, was Ihre Botschaft an uns junge Leute ist…. Was sollen wir an unsere Kinder und andere Menschen weitergeben als Lehre und Erfahrung aus Ihrem Leben?”

     

    Es geht also um nichts weniger als um Ihr „Vermächtnis“, Ihr „Testament“ und Ihren Auftrag an junge Menschen.

     

    Wir bitten Sie herzlich, sich einmal Zeit zu nehmen und für die jungen Menschen – aber auch für uns – aufzuschreiben, was Ihnen wichtig ist.

     

    Wenn Sie weitere ehemalige Häftlinge kennen, die wir nicht erreichen, können Sie dieses Schreiben gerne weitergeben und sie einladen, auch eine Antwort an die Jugendlichen zu schreiben.

     

    Bitte schicken Sie Ihre Antwort an das Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim, eine Kopie geht dann an das Maximilian-Kolbe-Werk. Wir werden die Antworten an die Jugendlichen weiterleiten.

     

    Etwa 100 Jugendliche aus Oświęcim reisen im August 2005 nach Köln zum Weltjugendtag mit dem Papst. Vielleicht gelingt es uns, bis dahin so etwas wie eine Botschaft von ehemaligen Häftlingen an die Jugend zu haben, welche die Jugend von Oświęcim dann an die Jugend der Welt weitergeben kann.

     

    Wir haben auch vor, einige Briefe im Internet auf der homepage des Zentrums für Dialog und Gebet zu veröffentlichen. Vielleicht entsteht auch eine kleine Broschüre.

     

    Mit herzlichen Grüßen

     

    Manfred Deselaers
    Centrum Dialogu i Modlitwy w Oświęcimiu
    ul. M. Kolbego 1
    PL 32 602 Oświęcim
    tel. +48 (33) 8431000
    fax +48 (33) 8431001
    e-mail: biuro@centrum-dialogu.oswiecim.pl

    Wolfgang Gerstner
    Maximilian - Kolbe - Werk e. V.
    Karlstraße 40
    D 79104 Freiburg
    Tel. +49 (761) 200-348
    Fax +49 (761) 200-596
    Email: info@maximilian-kolbe-werk.de

    Anhang

     

    Damit Sie einen Eindruck von den Inhalten und Anliegen der Briefe erhalten, die polnische und deutsche Jugendliche an Sie geschrieben haben, versuchen wir, diese hier für Sie zusammenzufassen:

     

    “Am ersten Tag besuchten wir das Vernichtungslager Birkenau. Die Spannung und Atmosphäre dieses Platzes steckte uns noch Tage später in den Köpfen. Die zerstörten Krematorien strahlten das Verbrechen der damaligen Zeit aus. Fassungslos standen wir vor den Krematorien und konnten es gar nicht glauben, was hier geschehen ist.” (Pfeiffer, Hollabrunn in Österreich)

     

    Auch die Gespräche mit Überlebenden haben die Jugendlichen sehr bewegt, da sie von ihnen Einzelheiten erfahren konnten, “die man in keinem Geschichtsbuch nachlesen kann” (Nicole Zach, Daniela Lazenhofer, Sylvia Rapp, Hollabrunn).

     

    „Die Begegnungen mit den ehemaligen Häftlingen Frau Halina Birenbaum und Herrn Smolen bewirkten, dass ich mir zum ersten Mal wirklich die schweren Bedingungen vorstellen konnte, die im Lager herrschten. Wie jeder neue Tag Angst brachte, Schmerz und Leid. Zum ersten Mal ist bei mir angekommen, wie wirklich schrecklich dieses „Leben” war. Nie vorher hatte ich das so tief empfunden” (Ewelina Matyjasik, Oswiecim, Polen).

     

    Aber nicht nur die Eindrücke aus der Gedenkstätte und die Erzählungen von Ihrem persönlichen Leiden erschüttern die jungen Menschen, sondern darüber hinaus erfahren sie auch etwas von Ihrem Lebenswillen, Ihrer Lebenskraft und der Liebe zum Leben, wie es wohl nur die, die überlebt haben, vermitteln können, wie Anne Wonsack es nach ihrer Begegnung mit Henryk Mandelbaum erlebte:

     

    “Wie kann jemand, der einen Teil seines Lebens an diesem Ort verbringen musste, der sich immer an die Greueltaten dort erinnern wird, …so voller Wärme sein? […] Und als wir abends noch lange mit ihm zusammengesessen haben, hat er dennoch die ganze Zeit gestrahlt…Verabschiedet hat er uns mit den Worten “Lebt euer Leben! Mehr nicht!”” (Anna Wonsack, Hünfelden, Deutschland)

     

    Ewelina schrieb: “Ich danke Euch, liebe Zeitzeugen, dafür, dass Ihr uns mit Eueren Erzählungen helft, die Wahrheit kennen zu lernen, dafür, dass ihr uns helft, unseren Charakter zu formen” (E. Matysiak, Oswiecim).

     

    Deutsche Schüler schreiben: “Dieses Leid wurde Ihnen von Deutschen zugefügt – dessen sind wir uns bewusst.” ( Frauke Brünning, Mirjam Laux aus Hadamar). Sie haben ein Bewusstsein ihrer Zugehörigkeit zu der Nation, der die Täter angehörten, “hoffen aber dennoch, dass Sie unserer Generation, die diese Verbrechen nicht leugnet und sie aufs Schärfste verurteilt, eine Chance geben, da wir für die Taten unserer Vorfahren nicht verantwortlich gemacht werden sollten.” (Frauke Brünning, Mirjam Laux, Hadamar). Teilweise sind sie auch “der Meinung, dass in deutschen Schulen zu wenig über die nationalsozialistischen Vergehen gesprochen wird und die gerade so wichtige Konfrontation durch Zeitzeugenberichte oder Gedenkstättenbesuche unzureichend erfolgt” (Katarina Hartwig und Anja Lindig, Jena, Deutschland).

     

    So nehmen die Schüler aus der Begegnung mit der Gedenkstätte und aus den Zeitzeugengesprächen mit Ihnen in Deutschland auch Erfahrungen mit, die sie auf ihrem Weg in die Zukunft begleiten und ihnen zeigen, wie sie ihre Zukunft gestalten können:

     

    “Uns Schüler hat es sehr beeindruckt und gleichzeitig beschämt, dass die Zeitzeugen mit so viel Kraft, Offenheit und ohne Verbitterung uns Deutschen gegenüber erzählen konnten. Ihre Stärke und ihr Wille zur Versöhnung hat uns gezeigt, dass wir in ihrer Nachfolge Verantwortung fur die Weitergabe ihrer Botschaft übernehmen und sowohl uns als auch andere stets mahnend an das Geschehene erinnern wollen” (Mirjam, Martina, Maria, Kreuzberg, Deutschland).

     

    Und darum gibt es Jugendliche, die deutlich sagen:

     

    “Wir alle sind der Meinung, dass die Überlieferung dieser Verbrechen und Unmenschlichkeiten nicht in Vergessenheit geraten dürfen. Wir schätzen und bewundern es sehr, dass es Menschen gibt, die trotz der Qualen, die sie erleiden mussten, bereit sind, diese immer und immer wieder zu erzählen, um die Menschheit in Zukunft vor solchen Katastrophen zu bewahren” (Verena Muckenhuber, Ines Beer, Andrea Hagendorfer, Hollabrunn, Österreich).

     

    Sie geben ihre Eindrücke an andere Menschen weiter in Gesprächen oder stellen wie eine engagierte Gruppe aus Mönchengladbach eine Fotoausstellung im Anschluss an ihre Gedenkstättenfahrt zusammenstellen, die sie in Schulen und öffentlichen Gebäuden ausstellen und präsentieren (Nadine Brothagen, Juliane Noack u. a., Mönchengladbach).

     

    Neben solchen Erfahrungen benennen die Jugendlichen auch eine Reihe von Fragen an Sie, von denen wir einige hier nennen möchten:

     

    “Nach der Besichtigung all dieser schrecklichen Orte und den Begegnungen mit den Zeitzeugen habe ich nur eine Frage: Warum ist das geschehen? War der Tod von mehreren tausend Menschen für irgendjemanden nötig?” (Michal Chrzan, Oswiecim). “Trotz unseres Besuches in Auschwitz ist es für uns nur schwer vorstellbar, was damals passiert ist. Wir fragen uns immer wieder, wie Menschen anderen Menschen so etwas antun konnten…” (Pfeiffer, Hollabrunn).

     

    “Wir würden gerne von Ihnen wissen, was speziell Ihnen die Kraft dazu gegeben hat, das Konzentrationslager zu überleben” (Katrin Groiss, Daniela Lazenhofer, Sylvia Rapp, Hollabrunn).

     

    “Glaubten Sie daran, jemals wieder in Freiheit leben zu können, und wie reagierten Sie auf Ihre Befreiung?” (Katarina Hartwig und Anja Lindig)

     

    “Mich interessiert es, welchen Bezug zu Gott Überlebende haben. Gibt es an Gott nur den Vorwurf? Nur das “Wieso hast Du das zugelassen”? Oder ist der Glaube an Gott die Stütze, die Grundlage, auf die das weitere Leben nach den schrecklichen Tagen in Auschwitz sich aufbaut?” (Anne Wonsack, Hünfelden, Gymnasium Marienschule Limburg).

     

    „Warum sind so viele ‘religiöse’ Menschen von der trügerischen Vision einer besseren Welt der ‘besseren Rasse’ verführt worden? Warum hat niemand reagiert, und wenn doch, warum hat er nicht wie Hitler Massen angezogen? Warum mussten so viele Menschen ihr Haus verlieren, ihre Familie, sogar ihr Leben? Schliesslich hat das auf lange Sicht diesen schlechten Menschen nichts gebracht, sie wurden dadurch nicht schön, jung, unsterblich. Im Gegenteil, sie verloren ihr Leben und erhielten nichts im Tausch dafür” (Ewelina Matyjasik, Oswiecim).

     

    “Woher haben Sie die Kraft genommen, mit den Erinnerungen weiterzuleben?” (Katrin Groiss, Daniela Lazenhofer, Sylvia Rapp, Hollabrunn).

     

    “Wie lange haben Sie gebraucht, um über Ihre Erfahrungen sprechen zu können?” (Nicole Zach, Natalya Vonić, Daniela Eder, Hollabrunn).

     

    “Verspüren Sie Wut gegen die Täter?” (Pfeiffer, Hollabrunn).

     

    “Wie dachten Sie damals über das Verhalten der SS-Männer? Denken Sie heute anders?” (Angela Hartwig, Jena).

     

    “Haben Sie später Hass gegen Deutsche entwickelt?” (Christina Steffen, Montabaur, Deutschland).

     

    Es wird spürbar, wie es den jungen Leuten am Herzen liegt, mehr zu erfahren und dieses Wissen dann weiterzutragen. Denn “Die Projekttage in Polen sind uns sehr nahe gegangen und haben uns die Welt mit anderen Augen sehen lassen” (Verena Muckenhuber, Ines Beer, Andrea Hagendorfer, Hollabrunn), und aus dieser veränderten Sicht heraus bitten die Jugendlichen Sie: “Was würden Sie uns, den Jugendlichen, mit auf den Weg geben?” (Jelena Bubolv, Astrid Prokop, Mannela Mayer; Hollabrunn). Dabei ist ihnen besonders wichtig, “Ihre Meinung darüber zu erfahren, wie man eine Wiederholung dieses Abschnitts unserer Geschichte verhindern kann. … Welche sinnvollen Möglichkeiten und Methoden ziehen Sie für eine wirkungsvolle Aufklärung von zukünftigen Generationen in Betracht?” (Katarina Hartwig, Anja Ludwig, Jena).

     

    Zwei Schülerinnen aus Hadamar formulieren es so: “So schrecklich diese Erinnerungen für uns auch scheinen, sind wir uns doch dessen bewusst, dass es die Wahrheit ist und wir versuchen wollen, diese Wahrheit über das Grauen von Auschwitz weiterzugeben. Wir hoffen sehr, dass wir Sie bei dieser Aufgabe unterstützen können und wollen dies auch im Rahmen der uns gegebenen Möglichkeiten tun. Wir fühlen uns Ihnen und dem, was Sie erleben mussten, auf eine ganz besondere Art verbunden, gerade weil wir Deutsche sind, und hoffen sehr, dass dies für Sie kein Problem darstellt…. Auch wir werden weiterhin versuchen, unsere Erlebnisse weiterzugeben und besonders Jugendliche zur Auseinandersetzung mit Auschwitz und allem, was dazu gehört, zu motivieren” (Frauke Bünning, Mirjam Laux, Hadamar).

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