Zentrum für Dialog und Gebet in Oświęcim

2005-04-13 Gesprächskreis Juden und Christen - Juden und Christen in Deutschland

Juden und Christen in Deutschland
Verantwortete Zeitgenossenschaft in einer pluralen Gesellschaft


Erklärung des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkommitee der deutschen Katholiken vom 13. April 2005

 

Vorwort des Vorsitzenden
1979 erschien unsere Erklärung "Theologische Schwerpunkte des jüdisch-christlichen Gesprächs". Sie war Frucht jahrelanger leidenschaftlicher Diskussionen, bis wir sie einmütig verabschieden konnten. Noch heute ist sie Grundlage unserer Arbeit.
Nicht nur humanitäre Erwägungen führen uns zusammen, wir sind vielmehr um Gottes willen miteinander verbunden. Dabei reicht es uns nicht, dass Christen sich auf ihre jüdischen Wurzeln aus biblischer Zeit berufen. Wir wollen mehr. Der Dialog verlangt Zeitgenossenschaft zwischen heutigen Christen und heutigen Juden. Diese Bewegung aufeinander zu soll sich in Zukunft noch stärker auf die gemeinsame Verantwortung für unsere gefährdete Welt und Gesellschaft konzentrieren.
Nach 25 Jahren greifen wir erneut dieselbe Frage wie damals auf: Welche theologischen Schwerpunkte sind für das christlich-jüdische Gespräch heute vordringlich? Die Antwort kann nicht die bloße Bekräftigung der früheren Stellungnahme sein. Denn die gegenwärtige religiöse und gesellschaftliche Situation ist nicht mehr so wie vor 25 Jahren. Auch die Gesprächspartner und Themen haben sich geändert. Deshalb versuchen wir eine neue Standortbestimmung.
Prof. Dr. Hanspeter Heinz
Vorsitzender des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim ZdK

 

Inhalt

Geleitwort des Präsidenten
Vorwort des Vorsitzenden

I. Juden und Christen sind nicht mehr dieselben
1. Mehr Juden im wiedervereinigten Deutschland
2. Weniger Christen vor größeren Aufgaben
3. Das Gedenken für die vierte Nachkriegsgeneration sichern
II. Fort-Schritte - trotz Stolpersteinen
1. Der Papst geht voran
2. Hindernisse auf dem Weg
3. Christen und Juden lesen dieselbe Bibel anders
4. "Dabru Emet" - Jüdische Gelehrte betreten Neuland
III. Über Strittiges muss gestritten werden
1. Gottes Bund mit Israel ist nicht gekündigt
2. Judenmission darf es nicht mehr geben!
3. Auch das Trennende gehört in den Dialog: Jesus Christus
4. Das Ärgernis einer unerlösten Welt
IV. Biblische Ethik nimmt in Pflicht für die Welt-Gesellschaft
1. Anschläge auf die Menschenwürde abwehren
2. Judenfeindschaft - ein alter Skandal in neuem Gewand
3. Ein offenes Gespräch mit dem Islam führen
4. In Öffentlichkeit und Schule wirken
5. Sich kritisch in die gesellschaftlichen Diskurse einbringen
V. Schluss: Gemeinsam "berufen, Segen für die Welt zu sein"

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